Altena. Die Feuerwehr ist in Altena am Montagabend (16. November) in die Innenstadt ausgerückt. Eine Frau hatte aus dem Bereich Kirchstraße einen deutlich wahrnehmbarer Brandgeruch gemeldet.

Die Feuerwehr ist mit der Hauptwache und den Einheiten des Löschzug I (Stadtmitte) der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort, die um 21.17 Uhr mit Sirenenalarm in den Einsatz gerufen wurden.

Im Fokus stand zunächst ein Wohn- und Geschäftshaus mit Arztpraxen und Apotheke an der Kirchstraße; dort konnten allerdings keine Feststellungen gemacht werden. Die Suche nach einem möglichen Brand konzentrierte sich dann auf ein weiteres Wohn- und Geschäftshaus mit Apotheke, ein paar hundert Meter stadtaufwärts — bis sich die Situation aufklärte.

Die Anruferin hatte zunächst die Burg-Apotheke aufsuchen wollen und dabei bereits den Brandgeruch in der Luft festgestellt, ohne ihn klar zuordnen zu können. Da die Burg-Apotheke aber keinen Notdienst hatte, ging die Frau stadtaufwärts zur diensthabenden Markt-Apotheke. Auf dem Rückweg hörte die Frau offenbar aus dem Gebäude der Burg-Apotheke ein Geräusch, dass sie für den Signalton eines Rauchmelders hielt — und rief daraufhin die Feuerwehr.

Weil in der ersten Meldung nicht eindeutig klar war, welches Wohn- und Geschäftshaus gemeint war, kontrollierte die Feuerwehr beide Gebäude — konnte jedoch keine Ursache für den Brandgeruch finden. Vorsichtshalber bauten die Wehrleute jeweils vor den Häusern eine Wasserversorgung auf und hielten die Schläuche parat, um im Ernstfall sofort Löschwasser zur Verfügung zu haben.

Eine Schrecksekunde gab es, als ein Funkspruch der Feuerwehr nicht richtig zugeordnet war: Darin hieß es, es solle „an der Kirche knistern, als ob etwas brennt”. Daraufhin wechselten die Wehrleute schnell die Straßenseite zur ehemaligen Reformierten und jetzigen Koptischen Kirche. Auch dort ließ sich nichts feststellen — der Funkspruch war auch für die Feuerwehr Menden gedacht.

Nach 30 Minuten konnte die Feuerwehr wieder einrücken; der Auslöser für den Brandgeruch ließ sich nicht feststellen. Am Ende gilt der Einsatz als Fehlalarm, aber in guter Absicht.  (BB/CMz)

Fotos: Björn Braun

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