Der Wahlbezirk: Ein Wohngebiet mit Schule und Sportanlage

Der 14. Wahlbezirk im Stadtgebiet umfasst den größten Teil einer geschlossenen und weit gehend funktionierenden Siedlung: den Breitenhagen. Ein reines Wohngebiet mit einem Mix aus Eigenheimen und Mietshäusern der Altenaer Baugesellschaft. Letztere hat in den vergangenen Jahren allerdings dort kräftig ihren Wohnungsbestand zurückgebaut – ein beschönigender Ausdruck für das Abreißen von Häusern. Im Herbst 2019 erst ist an der Memeler Straße eine ganze Häuserzeile abgerissen worden. An der Grundschule, in der auch der Wahlraum liegt, investiert die Stadt gerade gut 450.000 Euro für den offenen Ganztagsbetrieb; dazu wurde der Bereich des alten Lehrschwimmbeckens komplett umgebaut. Direkt gegenüber der Schule liegt die Sportanlage des TV Städt. Rahmede: der „Galgenkopf”.   (CMz)

Die Kandidaten:

Wir haben die Kandidaten gefragt: Warum treten Sie bei der Kommunalwahl an? Was möchten Sie für ihren Wahlbezirk erreichen und was ist Ihr Anliegen für die Stadt Altena insgesamt? Hier die Antworten:

Guido Thal, CDU, geb. 1968, Kommunalbeamter

Guido Thal. Foto: CDU Altena

Ich bin 2009 in die CDU eingetreten, weil ich etwas für meine Stadt tun wollte. Wir arbeiten vertrauensvoll zusammen und egal ob Jung oder Alt, jeder darf gleichberechtigt mitwirken. Die Ergebnisse unserer Arbeit kann man an vielen Stellen sehen. Trotzdem gibt es auch noch viel zu tun. Ich fühle mich sehr wohl in Altena und damit das so bleibt, möchte ich die Zukunft der Stadt weiter mitgestalten. Gerade auf dem Breitenhagen werden die unterschiedlichen Anforderungen an den eigenen Wohnraum in den verschiedenen Generationen deutlich. Senior/innen möchten so lange wie möglich in ihren eigenen Wohnungen und Häusern bleiben. Junge Familien suchen bezahlbaren Wohnraum und wollen die Nähe zu den Eltern erleben. Damit wir gute Perspektiven für ein Leben in Altena haben, werden wir uns um Versorgung, Kinderbetreuung und Schulangebote kümmern.

Thorsten Janson, SPD, geb. 1971, Betriebswirt

Thorsten Janson. Foto: SPD Altena

Ich stelle mich zur Wahl, weil ich gerne in Altena lebe und mich meine Stadt interessiert. In meiner aktiven Zeit im Rat hat es mir Spaß gemacht, mich direkt einbringen zu können.
Ich bin auf dem Breitenhagen groß geworden und habe eine schöne Kindheit und Jugend erlebt. Ich möchte, dass das auch künftige Generationen von sich behaupten können. Aber auch ältere Menschen sollen sich hier wohlfühlen. „Wir müssen auch neue Qualitäten schaffen“, war eine Erkenntnis der Konzeptplanung, die 2017 erstellt wurde. Ich möchte die Vorschläge neu aufnehmen und zusammen mit Anwohner Ideen diskutieren.
Mit dem Lennepark, der Innenstadt, der Aufwertung der Stadteile und vielen weiteren spannenden Aufgaben stehen interessante Projekte an. Altena soll nicht nur lebenswerter für uns Altenaer werden. Auch Menschen von außerhalb sollen Altena attraktiv finden.

Dominik Nierhoff, Grüne, geb. 1984, Polizeibeamter

Dominik Nierhoff. Foto: Grüne Altena

Kommunalpolitik bedeutet mitgestalten von städtischen Projekten, aber auch bürgerschaftliches Engagement. Ich möchte eine Stimme für meinen Stadtteil sein, meinem Nachbarn zuhören und diesen auch ernst nehmen. Die Grundschule Breitenhagen ist ein wichtiger Mittelpunkt auf dem Breitenhagen. Toll, dass sie jetzt auch eine Offene Ganztagsschule wird! Ich werde darauf achten, dass die Ausstattung auch mit neuen Medien stimmt!
Die Stadt muss mehr auf erneuerbare Energien setzen: beispielsweise mit Wasserkraft und Photovoltaikanlagen auf städtischen Bauwerken. Bei Neubau und Sanierung sollte der Bau möglicher Gründächer geprüft werden.

 

Ann-Sophie Kemmerling, Linke, geb. 2000, Schülerin

Ann-Sophie Kemmerling. Foto: Manuel Huff

Die Kandidatin hat auf unsere Fragen leider nicht geantwortet.

Stefanie Ingenpaß, SDA, geb. 1967, Fachangest. f. Medien- u. Informationsdienste

Stefanie Ingenpaß. Foto: privat

Eine kritische Opposition halte ich besonders in der Politik für enorm wichtig, um bestmögliche Lösungen für unsere städtischen Probleme zu finden und auch neue Wege gehen zu können. Das ist gelebte Demokratie und dafür steht die SDA.
Eine Gesellschaft wird daran gemessen, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung, Bildungs- und Kulturangebote, insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen erhalten, geschaffen und gefördert werden. Bei allen sinnvollen und löblichen Ambitionen, die Stadt nach außen zu öffnen und attraktiv zu machen, sollten die hiesigen Mitbürger/innen und ihre Bedürfnisse nicht vergessen werden. Eine bessere Kooperation verschiedenster Interessenkreise ist deshalb ein weiterer sehr wichtiger Punkt auf meiner Agenda.

Caroline Diel, FDP, geb. 2000, Schülerin

Caroline Diel. Foto: FDP MK

Für den Wahlbezirk 14 tritt Caroline Diel für die FDP an. Die 20-Jährige hat sich gerade bei der Polizei beworben und wohnt in Evingsen.
„Vor Ort möchte ich mich einsetzen für moderne Verwaltung, in der man schon von zuhause aus Dinge beantragen kann – für meinen neuen Personalausweis habe ich viele Anläufe gebraucht, weil …  Mit mehr Digitalisierung wären hier schon viele Wege einfacher.
Ich bin in Altena aufgewachsen und möchte, dass Altena ein schöner Ort bleibt, in dem Familien gut leben und arbeiten können. Dafür muss die Wirtschaft vor Ort stimmen, aber auch die Infrastruktur – von der KiTa bis zum Gymnasium.
Daher trete ich nicht nur für Altena an, sondern eben auch für die FDP im Märkischen Kreis, denn unsere Bildungslandschaft braucht die Zusammenarbeit über die Kommunen hinaus.”

Das Straßenverzeichnis:

Wahlbezirk 140 – Wahllokal Grundschule Breitenhagen, Bergfelder Weg: neu: Am Breitenhagen 1 – 16; wie bisher: Amselweg 1 – 27; An den Kiefern 2 – 6, 8; Bergfelder Weg 2, 3, 5 – 58; Breslauer Straße 2 – 22; Drosselweg 1 – 19; Finkenweg 2 – 57; Habelschwerdter Straße 2 – 21; Kolberger Straße 1 – 22; Königsberger Straße 2 – 21; Memeler Straße 6, 7, 8, 8a, 9 – 26; Paul-Gerhardt-Straße 1 – 7; Schuberstraße 4 – 70; Starenweg 1 – 25 und Wilhelmstraße 39, 41 – 78

Hier finden Sie die weiteren Wahlbezirke.

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