Altena. Wer derzeit in der Innenstadt von Altena den Bus nutzen möchte, muss aufpassen: Insgesamt fünf Haltestellen fährt die MVG (Märkische Verkehrsgesellschaft) aktuell nicht an. Wie lange die Haltepunkte außer Betrieb bleiben, scheint die MVG selbst nicht genau abschätzen zu können – in Aushängen in den Buswartehäuschen beweist sie jedenfalls Kreativität.

Betroffen sind die Haltestellen Lindenstraße, Bungern, Post, Am Markaner und Stadtwerke – damit drei Haltestellen direkt an der Fußgänger- und Einkaufszone; sie entfallen laut MVG derzeit und werden nicht angefahren. Von dem Wegfall betroffen sind damit Linien 30, 32, 33, 34, 36, 37, 38, 237. Weiter teilt die MVG mit: „Eine Ersatzhaltestelle für beide Fahrtrichtungen wird auf der Fritz-Berg-Brücke eingerichtet“. In Kundeninformationen in den Wartehäuschen wird aber auch auf die Haltestellen Mittlere Brücke (Lüdenscheider Straße) und Altena/Bahnhof (Bahnhofstraße), also auf der anderen Lenneseite, verwiesen. Bis dahin handelt es sich um ganz formale Kundeninformationen.

Die drei ???

Wenn es um den Zeitraum geht, wie lange die Linienführung geändert ist und die fünf Haltestellen ausfallen, legt sich die Verkehrsgesellschaft auf ihrer Seite im Internet nicht fest. Die Änderungen gelten demnach ab Mittwoch (15. Juli) und „bis auf Weiteres“. In den Aushängen in den Wartehäuschen ist das Ende mit drei dicken Fragezeichen angegeben – also einfach alles noch offen. Drei Satzzeichen, die für die MVG sagen: Wir wissen es auch nicht.

Tiefbauarbeiten im Engpass

Der Ausfall der Haltestellen hängt wohl mit Tiefbauarbeiten an einem Engpass zusammen: Laut Stadtverwaltung ist „der Engpass in der Bachstraße zwischen dem Kreisverkehr am Markaner und dem Zubringer zur Fritz-Berg-Brücke für den Individualverkehr voll gesperrt“, und zwar „für ca. 14 Tage“. Grund für die Sperrung: Das Dortmunder Unternehmen Westnetz lässt dort eine Gasleitung neu verlegen. Die Parkpalette Bachstraße ist aus Richtung Fritz-Berg-Brücke laut Stadt weiterhin erreichbar und die Lennestraße (Fußgängerzone) ist weiterhin über den Markaner für den Lieferverkehr erreichbar.

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