Altena. Die Feuerwehr und ein Servicetechniker haben am Samstagmittag (10. Oktober) sechs Personen aus dem Erlebnisaufzug zur Burg Altena befreit, nachdem die Kabine steckengeblieben war. Der Aufzug ist seit dem außer Betrieb.
Betroffen waren fünf Erwachsene und ein Kind. „Es ging allen Fahrgästen zu jederzeit gut“, berichtet Altenas Feuerwehrchef Kai Spelsberg, der den Einsatz mit begleitete und der über die Gegensprechanlage den Kontakt zu den Eingeschlossenen im Aufzug hielt.
Die Kabine des Aufzugs hing in einer Höhe von rund 15 Meter oberhalb des Startpunkts im Tal im insgesamt 80 Meter hohen Aufzugschacht fest. Dem Servicetechniker gelang es, die Kabine schließlich wieder in Bewegung zu bringen und nach unten zur Talstation zu fahren.
Zur Entschädigung Fahrt mit der Feuerwehr
„Den Fahrgästen war die Erleichterung anzusehen“, sagt Stadtbrandinspektor Kai Spelsberg über den Moment, als sich die Aufzugtür wieder öffnete. Für die Gruppe, vor allem für das jüngste Mitglied, gab es anschließend eine besondere Entschädigung: „Die Fahrgäste brauchten nicht zu Fuß zu laufen, sondern wurden von uns zur Burg hinaufgefahren“, berichtet Feuerwehrchef Kai Spelsberg.
Den Einsatz, der rund eine Stunde dauerte, hatte die Löschgruppe Freiheit/Mühlendorf der Freiwilligen Feuerwehr übernommen, da die Besatzung der Feuerwache in einem Paralleleinsatz gebunden war.
Statt Erlebnisaufzug fährt der Bürgerbus
Der Erlebnisaufzug bleibt nach Auskunft aus der Talstation an diesem Wochenende außer Betrieb; der reguläre Ruhetag am Montag soll zur Wartung und gegebenenfalls Reparatur genutzt werden.
Besucher der Burg, die den Weg zur Festung nicht zu Fuß antreten wollen, werden auf den Bürgerbus verwiesen, der ab Langer Kamp fährt, aber bei Bedarf auch Besucher an der Talstation abholt.



