Altena. Die Behelfsbrücke für die B236 in Altena steht: An der Bahnhofstraße sind inzwischen alle Brückenteile und somit die Fahrbahnplatten montiert. „Alles im Zeitplan“, so die Auskunft von Straßen.NRW.
Der Einbau der mehr als 35 Meter langen Stahlbrücke war allerdings eine Herausforderung. Ein 500-Tonnen-Kran war für das Einsetzen der Brücke erforderlich und der brauchte eine dementsprechende statische Grundlage. Es handelt sich nach Angaben von Straßen.NRW um den größten Mobilkran, den es gibt. Bevor die Arbeiten beginnen konnten, mussten zunächst die erforderlichen Standsicherheitsnachweise vorliegen. „Ohne die geht gar nichts“, erklärte Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW im Gespräch mit LOKALSTIMME. Die Nachweise hätten zunächst auf sich warten lassen, aber aber doch noch rechtzeitig vorgelegen, sodass die Brücke wie geplant montiert werden konnte.
Im November soll der Verkehr wieder rollen
Fertig ist die Baustelle aber noch nicht. Rund um die Brücke stehen noch weitere Arbeiten an. Unter anderem wird ein Gehweg an die Brücke angehängt, damit Fußgänger sie nutzen können. Außerdem müssen die Straßenanschlüsse hergestellt werden. Hinzu kommt eine kleine Winkelstützwand mit einer Treppe, die für die Brückenprüfer an der Behelfsbrücke errichtet wird. „Erst wenn all diese Arbeiten abgeschlossen sind, ist das Bauwerk komplett“, so Berg.
Straßen.NRW hält nach aktuellem Stand am ursprünglichen Zeitplan fest. Mitte Mai wurde die Baustelle eingerichtet und die Bauzeit mit rund sieben Monaten angesetzt. Ende November, so das Ziel, soll die Bahnhofstraße beziehungsweise die B236 an dieser Stelle wieder in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden.



