Hemer/Balve. Im Stephanopeler Tal in Hemer wächst der Ärger über ein lautes Windrad, das im Sommer im Balver Wald errichtet wurde. Einige Anwohner denken inzwischen sogar über einen Wegzug nach.
Im Stephanopeler Tal in Hemer wächst der Frust. Seit Juli sorgt ein Windrad im angrenzenden Balver Wald für ein auffälliges Brummen. Betreiber SL Naturenergie bestätigt ein technisches Problem und hat die Anlage vorerst abgeschaltet. Die Fehlersuche läuft. Für einige Anwohner steht inzwischen sogar die Frage im Raum, ob sie langfristig noch im Tal wohnen bleiben wollen.
Denn der Windrad-Lärm ist nicht das einzige Ärgernis. Mehrere Straßenlaternen wurden im Zuge der Transporte abgebaut. Seitdem ist es nachts dunkel im Tal. Die Stadt Hemer hat inzwischen zehn solarbetriebene Leuchten bestellt, die bis Ende Oktober stehen sollen. Zusätzlich beschäftigt die Bewohner ein zunehmend verwahrlost wirkendes ehemaliges Firmengelände.
Wie der Betreiber auf die Beschwerden reagiert und was Anwohner über ihre Zukunft im Tal sagen, berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Windkraft im Balver Wald – wann reißt der Geduldsfaden im Stephanopeler Tal?



