Altena. Das Deutsche Drahtmuseum und die Burg Altena beteiligen sich am Sonntag, 13. September, am „Tag des offenen Denkmals“. Unter dem Motto „Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur“ gibt es jeweils zwei kostenlose Führungen.
Im Deutschen Drahtmuseum am Fuß des Burgbergs in Altena beginnen die Führungen um 13 und 15 Uhr. Unter dem Titel „Draht verbindet die Welt“ geht es um die Bedeutung des Werkstoffs für die Infrastruktur – von transatlantischen Seekabeln über Hochspannungsleitungen bis hin zu Brückenbau und Telekommunikation. Das Museum befindet sich rund 500 Meter unterhalb der Burg Altena in einem denkmalgeschützten Gebäude. Es wurde ab 1875 als Mädchenschule genutzt und ist seit 1994 Sitz des Deutschen Drahtmuseums. Die Führung legt einen Schwerpunkt auf das Thema Infrastruktur, gibt aber zugleich einen Überblick über die Ausstellung.
Blick in den Festsaal der Burg
Auf der Burg Altena starten ebenfalls um 13 und 15 Uhr kostenlose Führungen. Dabei geht es in den Festsaal, der normalerweise nur Gästen des Burgrestaurants zugänglich ist. Die Wände des Saals schmückt ein umfangreiches Wandgemälde des Kunstmalers Joachim Böhmer, das 1955 im Auftrag des damaligen Kreises Altena entstand. Böhmer orientierte sich dabei unter anderem an Gobelins, mittelalterlichen Handschriften und Miniaturen.
Zwischen Ranken und stilisierten Blättern sind Ritter, Edeldamen, Landsknechte, Bürger und Bauern dargestellt. Museumsführer Gerd Klimpel wird den Künstler und ausgewählte Motive erläutern und dabei auch auf Details wie Mimik und Gestik der Figuren eingehen. Seine Ausführungen zum Wandgemälde werden am Denkmaltag erstmals öffentlich präsentiert.
Auch die Luisenhütte Wocklum in Balve beteiligt sich mit zwei kostenlosen Führungen um 13 und 15 Uhr. Unter dem Titel „Erlebnis Hüttenschicht“ geht es dort auf die Spur des Eisens.



