Mit einem großen Jubiläumsfestzug hat Menden am Sonntag seinen 750. Stadtgeburtstag gefeiert. Unsere Fotostrecke zeigt die schönsten Eindrücke vom großen Jubiläumsfestzug durch Menden.
Fotos: Jana Haase
Menden. Mit einem großen Jubiläumsfestzug hat Menden am Sonntag seinen 750. Stadtgeburtstag gefeiert. Bei besten äußeren Bedingungen zogen Vereine, Schulen, Dorfgemeinschaften und Institutionen durch die Innenstadt – und machten eindrucksvoll deutlich, wie vielfältig das Leben in der Hönnestadt ist.
Es hatte zeitweise beinahe den Anschein, als wolle an diesem historischen Tag wirklich niemand aus der Mendener Stadtgesellschaft fehlen. Zahlreiche Schützenvereine waren mit ihren Mitgliedern, Königspaaren und Hofstaaten vertreten. Auch der ADFC Menden sorgte mit bunt geschmückten Fahrrädern für Farbtupfer, während die Behindertenhilfe Menden Club 78 e.V. unter anderem mit einer Fahrradrikscha unterwegs war.
Eine der größten Gruppen stellte die Josefschule Menden. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern zogen gemeinsam durch die Stadt. Für reichlich Stimmung sorgte außerdem Scaramouche – ebenso wie jene Gruppen, die immer wieder kurz anhielten, um dem begeisterten Publikum eine Kostprobe ihres Könnens zu geben.
Besonders eindrucksvoll gelang das der Mendener Tanztourbine: Mit ihren zahlreichen Gruppen verwandelte sie die Straße kurzerhand in eine Tanzfläche. Sportlich ging es auch bei den Angelsportfreunden Bösperde-Halingen, dem Turnerbund Bösperde 1896, der LG Menden und den Turnern des SV Menden zu. Der Marathon-Club Menden war diesmal nicht laufend, sondern gehend unterwegs. Probleme mit der Länge der Zugstrecke dürften sie allerdings kaum gehabt haben – überfordert hat sie aber vermutlich auch sonst niemanden.
Musikalisch begleiteten unter anderem Spielmannszüge und Musikgruppen den Festzug. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bösperde sorgte ebenso für passende Klänge wie der Spielmannszug Bausenhagen aus dem benachbarten Fröndenberg. Auch die Kolpingsfamilie war mit ihren Mitgliedern und dem Musikcorps vertreten.
Natürlich durfte auch das Vereinsleben mit seinen ganz besonderen Facetten nicht fehlen. Der Kaninchenverein W320 Menden und Umgebung war mit von der Partie – allerdings aus naheliegenden Gründen ohne seine Tiere. Der Hegering Menden ließ die Jagdhörner erklingen, während der SGV Menden, das Mendener Amateurtheater, das Halinger Dorftheater und viele weitere Gruppen zeigten, wie breit das gesellschaftliche Leben in der Stadt aufgestellt ist.
Mit dabei waren außerdem unter anderem die Dorfgemeinschaft Schwitten, die Dorfgemeinschaft Berkenhofskamp, Treff Alt Menden, Heinzelwerk und Ma(h)lzeit. Auch die Albert-Schweitzer-Schule präsentierte sich im Zug.
Eine wichtige Rolle spielten selbstverständlich die Mendener Schützen. Neben dem Schützenverein Holzen-Bösperde-Landwehr 1857 e.V. mit Königspaar und Hofstaat waren unter anderem der Bürger-Schützenverein Lendringsen 1857 e.V., die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Schwitten, die Schützenbruderschaft St. Sebastian Brockhausen, die Schützen aus der Lürbke sowie die St.-Hubertus-Schützen vertreten.
Für einen besonderen Blickfang sorgte die Luftsportgruppe Menden: Kleine Segelflugzeug-Modelle kreisten über den Köpfen der Teilnehmer. Der TuS Lendringsen präsentierte sich mit verschiedenen Abteilungen – darunter Badminton, Turnen und der Ski-Club, dessen Mitglieder mit ihrem teilweise winterlichen Outfit schon einmal an die kalte Jahreszeit erinnerten. Die Schwimmer des SV Bieber 67 Lendringsen wiederum brachten mit ihren Schwimmnudeln Farbe und Bewegung in den Zug.
Und dann waren da natürlich noch die Karnevalisten der MKG Kornblumenblau. Mit ihren Ehrensenatoren an der Spitze, einer „Fastnachtsgruppe“ aus dem Jahr 1276 und dem Elferrat durften sie bei einer Zeitreise durch 750 Jahre Mendener Geschichte selbstverständlich nicht fehlen.
Den Abschluss des großen Festzuges bildeten Bürgermeisterin Manuela Schmidt und einer ihrer Vorgänger Rudolf Düppe. Hinter ihnen lag ein Nachmittag, der vor allem eines zeigte: 750 Jahre Menden – das sind nicht nur eine Zahl und viel Geschichte. Das sind vor allem die Menschen, die Vereine und das Engagement, die diese Stadt heute ausmachen.




























































































































