Altena. Enkeltrick, Schockanruf oder falscher Polizeibeamter: Telefonbetrüger setzen gezielt auf die Ängste älterer Menschen. Wie man die Maschen erkennt und richtig reagiert, darüber informiert die Kriminalprävention des Märkischen Kreises jetzt in Altena.
Im Vortrag „Gefahren am Telefon“ erklärt Kriminalhauptkommissarin Anke Wortmann am 8. September um 15 Uhr in der Burg Holtzbrinck, wie Betrüger Vertrauen aufbauen und ihre Opfer unter Druck setzen. Thematisiert werden unter anderem der Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, Schockanrufe sowie Betrugsversuche durch angebliche Bankmitarbeiter oder Gewinnspielveranstalter.
Warnsignale erkennen und Gespräch beenden
Anhand konkreter Beispiele erfahren die Teilnehmer, welche Warnsignale auf einen Betrugsversuch hindeuten und wie sie sich im Ernstfall verhalten sollten. Eine wichtige Regel: Wer am Telefon unter Druck gesetzt wird, sollte das Gespräch beenden und selbstständig über eine bekannte Telefonnummer Kontakt zu Angehörigen, der Bank oder der Polizei aufnehmen. Die Polizei wird niemals telefonisch die Übergabe von Geld oder Wertgegenständen verlangen.
Auch für Fragen und den persönlichen Austausch ist Zeit. Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Seniorinnen und Senioren sowie an Angehörige, die ältere Menschen für das Thema sensibilisieren möchten. Organisiert wird die Veranstaltung vom „Netzwerk für Senior Altena“, einem Zusammenschluss der Stadt Altena, der Pflegeberatung des Märkischen Kreises, der Pflegeeinrichtung Ellen-Scheuner-Haus und der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Mark.
Weitere Informationen gibt es bei Anette Wesemann, Stadt Altena, unter der Rufnummer 02352/209218, oder bei Claudia Sauer, Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde, Telefon 0163/4950963.



