Werdohl. Eine Person ist am Bahnhof Werdohl ins Gleisbett gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Fachklinik. Schaulustige und Passanten behinderten die Einsatzkräfte
Wie die Feuerwehr Werdohl berichtet, wurde der Löschzug 1 am Donnerstag, 18. Juni, um 19.07 Uhr gemeinsam mit der Bahnkomponente der Feuerwehr Plettenberg zum Bahnhof alarmiert. Nach der Erstmeldung musste zunächst davon ausgegangen werden, dass ein Zug eine Person erfasst hatte. Vor Ort zeigte sich jedoch: Die Person war aus bislang ungeklärter Ursache ins Gleisbett gestürzt. Ein herannahender Zug konnte rechtzeitig anhalten.
Die Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst bei der Rettung aus dem Gleisbereich, sicherten den Landeplatz des angeforderten Rettungshubschraubers „Christoph Dortmund“ ab und errichteten einen Sichtschutz. Nach der medizinischen Versorgung flog der Hubschrauber die verletzte Person in eine Fachklinik.

Der Rettungshubschrauber „Christoph Dortmund“ ist auf dem Aldi Parkplatz in Werdohl gelandet und brachte die schwerverletzte Person in eine Fachklinik. Foto: Feuerwehr Werdohl
Feuerwehr kritisiert Schaulustige
An der Einsatzstelle kam es laut Feuerwehr erneut zu Problemen mit Schaulustigen und Passanten. Diese hätten teilweise die Anweisungen der Einsatzkräfte missachtet und über den Sinn der Absperrung diskutiert. Das Anfertigen von Fotos und Videos sowie das unnötige Verweilen im Bereich der Einsatzstelle behinderten die Arbeit der Rettungskräfte, teilt die Feuerwehr mit. Sie bittet darum, ausreichend Abstand zu halten und den Einsatzkräften ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen.



