Das Wetter konnte die gute Stimmung beim Festumzug am Samstag durch die Innenstadt nicht trüben.
Fotos: Dennis Echtermann / Carsten Menzel
Altena. „Wir sind Altena!“ Mit der Zeile aus dem „Lenniac“-Song über die Burgstadt beschworen Hauptmann Alexander Grass und der neue Schützenkönig Dominic Löttgers beim Aufmarsch der Schützen im Bungern am Samstagnachmittag den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft als Vorbild für die ganze Stadt.
„Was für ein großartiges Bild!“, war Hauptmann Alexander Grass begeistert beim Blick über den Bungernplatz, der bis in die Ecken mit grünbemützen Schützen im schwarzen Anzug, teils mit roter – oder wie im Fall der Kompanie Nette, mit orangen – Rosen im Knopfloch gefüllt war. Der Hauptmann attestierte den Schützen und Partygästen Feiertauglichkeit: „Ihr habt in der Nacht das Zelt, gemeinsam mit Lenniac, gerockt. Bis 4 Uhr morgens.“ Groß und klein, jung und alt hätten gemeinsam gefeiert.
„Ihr seid unsere Schützen, Danke, dass ihr das mittragt“, lobte Alexander Grass für den Vorstand das Schützenvolk für die Arbeit in den Vorbereitungen und schließlich das Fest selbst.
Daran schloss auch Schützenkönig Dominic Löttgers an: Altena habe ein „besonderes Schützenfest“. Er dankte allen, die die Tradition am Leben erhalten, „Der Zusammenhalt macht unsere Gesellschaft aus“, sagte Dominic Löttgers und schloss in den Dank seine Königin Denise Palla („Danke, dass Du die nächsten drei Jahre die Königin an meiner Seite bist“), seine Lebenspartnerin Sara Collura, seine Familie und „seine“ Kompanie, die Rahmede mit ein.
Und der neue König kündigte eine „milde Regentschaft“ an: „Das steht zwar hier nicht auf meinem Zettel, aber man hat mir gesagt, dass ich das sagen soll“, bekannte der neue Regent der Schützen lachend.
Ehrung der Preisschützen vom Freitag
Von Adjutant Jörg Nielsen und Rendant Martin Schröder wurden schließlich die Preisschützen vom Freitag ausgezeichnet: Markus Dobrajac vom Zug 1 der Kompanie Kelleramt für die Krone (138. Schuss / 9.38 Uhr), Malte Hücking vom Zug 4 (Lennestein) der Kompanie Freiheit für den Apfel (10.38 Uhr / 347. Schuss), Alexander Schillo vom späteren Königszug 4 der Kompanie Rahmede für das Zepter (12.05 Uhr / 835. Schuss) und Udo Gerzmann vom Zug 2 (Neustadt) der Kompanie Mühlendorf für den rechten Flügel (12.40 Uhr / 988. Schuss).
Vom Bungern aus ging es dann zum Festumzug samt Parade.
Anders als die Rahmede: Regen pünktlich zur Parade
Pünktlich zur Parade vorbei an Königspaar, Hofstaat, Vorstand inklusive der Ehrenscheffen vor der Burg Holtzbrinck zogen dann dunkle Wolken über der Stadt auf. Für das Königspaar und Hofstaat gab es schnell Regenschirme in Regenbogenfarben. Die vielen Zuschauer und die Schützen trotzen den wenigen Tropfen, die fielen. – Hätte es der Regen doch nur so gemacht wie die Kompanie Rahmede am Freitagmorgen und auch am Samstag beim Sternmarsch zum Bungern und wäre einfach ein bisschen später gekommen…
Mit der Stadtrundfahrt von Königspaar und Hofstaat in offenen Wagen und der zweiten langen Partynacht im Festzelt ging der offizielle Teil des Schützenfestes 2026 zu Ende. Bericht folgt


























































