Menden. Die Feuerwehr ist am Donnerstagabend, 28. Mai, zu einem Brand in einer leerstehenden Fabrik an der Hönnetalstraße ausgerückt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht. Anfangs war die Hönnetalstraße voll gesperrt.
Ein größerer Feuerwehreinsatz sorgte am Donnerstagabend in Menden für Aufsehen. Es brannte in einer leerstehenden ehemaligen Papierfabrik an der Hönnetalstraße. Unter anderem sollen nach Informationen von LOKALSTIMME Holzpaletten in der Halle gebrannt haben.
Die Feuerwehr wurde am Abend alarmiert und ist mit zahlreichen Kräften vor Ort. Wegen des laufenden Einsatzes wurde die Hönnetalstraße für den Verkehr gesperrt. Über das Ausmaß des Brandes lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.
Die Polizei ging in der Nacht von einem Gebäudeschaden aus, der aber noch nicht beziffert werden konnte. „Die Löscharbeiten dauern an. Noch können die Ermittler die Halle nicht betreten“, hieß es aus der Leitstelle der Polizei.

Unter Atemschutz rückte die Feuerwehr in der ausgedienten Halle bei den Löscharbeiten vor. Foto: Lucas Sellmann
Um 21 Uhr hatte die Feuerwehr die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert. Dort hieß es: „Im Bereich Menden-Hüingsen kommt es aufgrund eines Brandereignisses zu einer Geruchsbelästigung durch Brandrauch“.
Von der Feuerwehr waren der Löschzug der Feuerwache, der Löschzug Süd und ein Fahrzeug des Löschzugs Stadtmitte im Einsatz.
Noch während die Löscharbeiten an der ehemaligen Papierfabrik liefen, erfolgte ein weiterer Einsatzalarm: In einem Wohnhaus an der Kolpingstraße qualmte es aus einem Elektrogerät. Die alarmierte Feuerwehr nahm das Gerät außer Betrieb und lüftete die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter.



