Hemer/Balve. Hunderte Menschen haben in Hemer einen spektakulären, nächtlichen Schwerlasttransport verfolgt. Rotorblätter für Windenergieanlagen wurden in den Balver Wald gebracht. Dabei wurde es an mehreren Stellen eng.
Ein Schwerlasttransport hat Hemer in der Nacht zu Donnerstag in ein nächtliches Zuschauer-Event verwandelt. Das erste von drei Rotorblättern für Windenergieanlagen im nördlichen Balver Wald rollte vom Logistikplatz an der Anschlussstelle der A 46 quer durch die Stadt. Hunderte Menschen verfolgten den tonnenschweren Transport am Straßenrand.
Die 17 Kilometer lange Strecke führte unter anderem über B 7, Bahnhofstraße, Ostenschlahstraße, Europastraße und Hönnetalstraße Richtung Stephanopel. Aus dem Tal ging es dort weiter zur Baustelle auf Balver Stadtgebiet. Für SL Windenergie entstehen im Balver Wald drei Windenergieanlagen.
Mit nur sechs Kilometern pro Stunde bewegte sich der Selbstfahrer durch enge Kurven und Engstellen. Ampeln wurden weggedreht, Stahlplatten ausgelegt, Freileitungen angepasst. „Die erste Tour ist immer besonders“, sagte Enercon-Projektmanager Björn Feddermann.
Warum der Transport am Ende zwei Stunden länger dauerte als geplant, berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Schwertransport des Windrad-Flügels wurde zum Event (mit Video).
Viele Bilder gibt es zudem in einer Fotostrecke.



