Altena/Märkischer Kreis. In Altena und an weiteren Stellen im Kreis hat die Polizei am Donnerstag Lkws und Busse kontrolliert. Zwei Fahrzeuge wiesen so große Mängel auf, dass sie stillgelegt wurden.
Lkw und Busse standen am Donnerstag im Fokus der Polizei: Im Rahmen der europaweiten Aktion „Roadpol Truck and Bus“ kontrollierten Polizeibeamte den Schwerlastverkehr an Kontrollstellen in Altena, Lüdenscheid und Werdohl.
Die Fahrzeuge wurden ganzheitlich überprüft. Das schließt sowohl die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, als auch ihre Verkehrssicherheit ein. Die Polizeibeamtinnen und beamten nahmen den technischen Zustand und den Zustand der Ladung in Augenschein. Auch die Prüfung der Einhaltung gefahrgutrechtlicher Vorschriften sowie Ladungs- oder Gewichtsgrenzen wurde geprüft.
Am Selve-Kreisverkehr (Linscheider Straße) in Altena verstießen neun Fahrer gegen das Durchfahrtsverbot für Lkw. Ein Fahrzeug wies eine Überbreite auf. In allen Fällen gab es Anzeigen. Weitere kleinere Verfehlungen wurden mit Verwarngeldern abgehandelt. Im Umfeld wurden Geschwindigkeitsüberprüfungen durchgeführt. Hier waren 22 Fahrzeuge zu schnell.
In Lüdenscheid kontrollierte die Polizei im Bereich des Autobahn-Zubringers Lüdenscheid-Nord sowie an der Brunscheider Straße. Bei den 81 Kontrollen stellten die Beamten 37 Verstöße fest. Sie ahndeten zwölfmal Mängel bei der Ladungssicherung und brachten zwei Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten zur Anzeige. Zwei Lkw waren überladen. Ferner wurden an zwölf Fahrzeugen teilweise schwere technische Mängel festgestellt. In drei Fällen waren diese so schwerwiegend, dass die Fahrzeuge zu einer technischen Prüfstelle gebracht wurden, wo nach einer sachverständlichen Bewertung die Stilllegung erfolgte. In einem Fall wurde Gefahrgut nicht ausreichend gesichert befördert. Zudem wurden drei „Handyverstöße“ zur Anzeige gebracht. Verstöße gegen die Insassensicherungspflicht waren zu ahnden. Bei kleineren Verfehlungen wurden Verwarngelder erhoben.
Lkw-Fahrer in Lüdenscheid stand wohl unter Drogen
Bei einem Fahrer eines Lkw wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet, weil er drogentypische Auffälligkeiten zeigte. Ein durchgeführter Drogenvortest fiel positiv aus. An der Kontrollstelle Brunscheider Str. wurde zudem ein Fahrer gestoppt, der nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Sowohl gegen ihn als auch gegen den Halter des Lkw wurde Strafanzeige erstattet.
An der Kontrollstelle an der Lüdenscheider Straße in Werdohl ahndete die Polizei zwei Verstöße wegen unzureichender Ladungssicherung. Zudem waren acht Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten zu ahnden. In einem Fall war aufgrund einer unzulässigen technischen Veränderung die Betriebserlaubnis erloschen.



