Altena. Der gemeinsame Gewerbepark der Städte Altena, Werdohl und Lüdenscheid nimmt endgültig Gestalt an. Das Gelände soll am Ende nicht nach einem typischen Industriegebiet aussehen, sondern sogar zum Spazieren einladen.
Die Arbeiten für den Endausbau des Gewerbeparks Rosmart laufen. „Dabei soll die optische Betonung tatsächlich auch auf „Park“ liegen, ein modernes, frisches und naturnahes Ambiente ausstrahlen – bei aller Funktionalität, die ein Gewerbepark den ansässigen und sich noch ansiedelnden Unternehmen bieten muss und wird“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der drei beteiligten Städte Altena, Werdohl und Lüdenscheid.
Auf die künftigen Anforderungen gezüchtete Bäume, Holländische Ulmen (Ulmus Columella), werden aktuell entlang der Straßen gepflanzt. Diese Bäume zeichnen sich durch einen schlanken hohen Wuchs aus, sind resistent gegen übliche Schädlinge und was den Klimawandel angeht, sind die Tiefwurzler ebenfalls äußerst gut gewappnet. Sie werden also gedeihen und schlussendlich schöne 15 bis 20 Meter hohe Alleen bilden.
Momentan ist das bei den Straßen Homert und Richard-Schirrmann-Straße zu sehen, wo sich die Ausbauarbeiten dem Ende zuneigen. Die Firma Gebrüder Schmidt, die im Herbst 2025 die Ausschreibung für sich entscheiden konnte, kommt bei diesem drei Millionen Euro schweren Projekt gut voran. Im Zusammenspiel mit der Bramey.Brünermann Ingenieure GmbH entstehen Meter für Meter fertige Straßen, die sich wirklich sehen lassen können.

Aus den frisch gepflanzten Ulmen im Gewerbepark Rosmart sollen sich mit der Zeit prächtige Alleen entwickeln. Foto: Stadt Altena
Am Ende soll es ein gemeinschaftlicher Gewerbepark werden, der genau so gut als Naherholungsgebiet genutzt werden kann, wo Spazierengehen Vergnügen bereitet und dies auch auf das Arbeitsklima aller dort tätigen Menschen ausstrahlt. Bei diesem naturorientierten Ansatz muss aber auch der eigentliche Nutzen des Gewerbeparks Rosmart gewährleistet bleiben. Daher wird in Absprache mit den bereits ansässigen Unternehmen darauf geachtet, dass diese während des gesamten Endausbaus uneingeschränkt erreichbar sind und der Geschäftsbetrieb nicht eingeschränkt wird. Bei diesem Endausbau dreht es sich größtenteils um die Straßen selbst, denn die Versorgungsleitungen liegen schon in der Erde, die Straßenbeleuchtung steht größtenteils bereits an der richtigen Stelle – im Zuge der Bauarbeiten werden lediglich noch ältere Regenwasserkanäle erneuert, damit die Straßendecke in den nächsten Dekaden nicht geöffnet werden muss.
Der Gewerbepark umfasst eine Fläche von 80 Hektar. Etwa zehn Hektar sind übrigens noch verfügbar und interessierte Unternehmen können sich jederzeit bei den Wirtschaftsfördernden der drei beteiligten Kommunen melden. Diese sind zeitgleich die Geschäftsführer des Gewerbeparks Rosmart.



