Iserlohn/Märkischer Kreis. Der Arbeitsmarkt im Märkischen Kreis wirkt stabil, doch der Druck wächst. Warum der neue Chef der Agentur für Arbeit die Entwicklung persönlich nimmt.
Sebastian Unkhoff ist neuer Chef der Arbeitsagentur im Märkischen Kreis – und für den gebürtigen Iserlohner ist der Wechsel mehr als nur ein Karriereschritt. Vor 25 Jahren begann er dort als Studierender, seit dem 16. März hat er die Nachfolge von Sandra Pawlas übernommen. Für den 44-Jährigen ist der Arbeitsmarkt im Märkischen Kreis auch privat wichtig: „Ich habe vier Kinder“, sagt er – und wünscht sich, dass gute Stellen in der Region bleiben.
Unkhoff beschreibt die Lage im Märkischen Kreis als stabil, sieht aber wachsende Herausforderungen. Viele Betriebe suchen Fachkräfte, zugleich bremsen Unsicherheit, hohe Energiepreise und der Wandel in Branchen wie Pflege, Erziehung, Handel und Automobilzulieferung. Sein Appell an Unternehmen ist klar: „Abwarten ist keine Strategie.“ Die Agentur will deshalb den Austausch mit Kammern und Betrieben ausbauen, mehr über Praktika informieren und ihre Daten gezielter nutzen.
Ein ausführliches Porträt von Sebastian Unkhoff gibt es auf unserem Partner-Portal IKZ-online.de: So will der neue Chef der Agentur für Arbeit den MK voranbringen.



