Hemer/Iserlohn. 2253 Bürger stellen sich gegen geplante Gewerbeflächen im Grenzgebiet der Städte Hemer, Iserlohn und Menden. Warum das Areal aus Sicht der Stadt Hemer dennoch wichtig ist.
2253 Bürger haben sich mit einer Petition gegen das geplante interkommunale Gewerbegebiet in Hemer-Landhausen ausgesprochen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr nahm die Beschwerden entgegen und verwies auf die anstehenden Beteiligungsverfahren. Konkret wird das Projekt erst mit dem Flächennutzungs- und später dem Bebauungsplan – ein Prozess, der sich über Jahre ziehen kann.
Grundlage ist der neue Regionalplan, der zwischen Landhausen und Sümmern eine Fläche für gewerbliche und industrielle Nutzungen vorsieht. Die Stadt Hemer betont: „Zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Hemer ist es von elementarer Wichtigkeit, Betrieben Flächen kurzfristig bereitstellen zu können.“ Die Öffentlichkeitsbeteiligung soll voraussichtlich 2026 starten.
Welche Argumente die Gegner des geplanten Gewerbegebiets vortragen, berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Bürgerproteste gegen Gewerbegebiet in Hemer – 2253 Unterzeichner fordern Umdenken.



