Märkischer Kreis. Nach der Freigabe der neu errichteten Rahmedetalbrücke passt die MVG ihren Fahrplan an die entspanntere Verkehrssituation rund um Lüdenscheid an. Doch auch im Nordkreis gibt es Änderungen.
Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) passt zum 9. Februar ihren Fahrplan an. Wichtigster Punkt dabei ist die Rückkehr verschiedener Linien zu ihren ursprünglichen Wegen nach Abschluss von Umleitungsmaßnahmen. Zusätzlich optimiert die MVG den Schülerverkehr und passt die Fahrzeiten an die aktuelle Verkehrssituation im Märkischen Kreis an.
Rückführung von Sonderfahrplänen nach A-45-Freigabe
Ein wesentlicher Bestandteil des Fahrplanwechsels ist die Rückführung diverser Linienwege auf ihre ursprünglichen Routen. Diese mussten zuvor aufgrund der Sperrung der A 45 und damit verbundener Umleitungsverkehre angepasst werden. Mit der Beendigung dieser Sonderfahrplanmaßnahmen kehren viele Verbindungen, insbesondere im Raum Lüdenscheid und im Raum Iserlohn, zu ihren gewohnten Takten und Endhaltestellen zurück.
So beginnt und endet beispielsweise die Linie 61 nun wieder am Kulturhaus und nicht mehr am Bahnhof. Für Fahrgäste in Richtung Werdohl bedeutet dies: Die Busse fahren am Sauerfeld nun wieder von der gegenüberliegenden Haltestellenseite zum Rathaustunnel ab und nehmen (mit Ausnahme der Fahrt um 13.16 Uhr) den Weg über die Altenaer Straße und die Lennestraße. Ebenso fahren die Busse der Linie 44 wieder über die Haltestelle Wehberg hinaus bis zum Freisenberg und die Linie 87 über die Heedfelder Straße wieder bis Reeswinkel.
Im Nordkreis fährt unter anderem die Linie 37 wieder bis Letmathe Mitte. Zudem verschieben sich die Abfahrtszeiten der Linie S1 in Richtung Lüdenscheid um 30 Minuten.
Bedarfsgerechte Anpassungen im Schülerverkehr
Die MVG reagiert mit dem neuen Fahrplan zudem auf die aktuelle Nachfrage im Schülerverkehr. In Absprache mit Schulen und Schulträgern wurden Abfahrtszeiten teilweise verändert, um Anschlüsse besser zu sichern und Überlastungen auf stark frequentierten Abschnitten entgegenzuwirken. Dies umfasst sowohl die Einrichtung neuer Verstärkerfahrten als auch die Anpassung bestehender Linienwege an die aktuellen Unterrichtszeiten und Bedarfe der Bildungseinrichtungen.
Stabilere Fahrzeiten und lokale Besonderheiten
Um die Pünktlichkeit und Anschlusssicherheit weiterhin zu gewährleisten, wurden auf mehreren Streckenabschnitten die Fahrzeiten geringfügig angepasst. Hintergrund sind unter anderem neue Tempolimits, zum Beispiel in Altena, sowie betriebliche Änderungen, die einen Zeitpuffer im Fahrplan ermöglichen. Das reduziert Verzögerungen im gesamten Linienverlauf. Hinzu kommen Anpassungen von Fahrzeiten und Haltestellen aufgrund langfristiger Baustellen, wie unter anderem in Plettenberg, Hemer und Menden.
Eine Übersicht aller Änderungen steht auf der MVG-Website im Bereich Fahrpläne zum Download bereit. Zudem sind die Änderungen bereits in den elektronischen Fahrplanauskünften in der App „Meine MVG“ sowie auf der Website berücksichtigt.



