Altena. Mehrere Autofahrer sind in Altena ins Visier der Polizei geraten. Ein 49-Jähriger nahm die Schuld an einer Verfolgungsjagd auf sich. Doch die Ermittler gehen davon aus, dass dessen Sohn der wahre Fahrer war.
Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein Autofahrer in Altena in der Nacht zu Dienstag geliefert. Eine Streife wollte den Fahrer laut Polizeibericht kurz nach Mitternacht auf der Bahnhofstraße kontrollieren, doch er flüchtete trotz der Minustemperaturen und kritischer Straßenlage mit erheblicher Geschwindigkeit über die B 236 in Richtung Nachrodt. Der Wagen entkam zunächst. Kurze Zeit später kam er auf der Wiblingwerder Straße in Höhe der Lennehalle einem Streifenwagen entgegen. Auch dessen Anhaltezeichen missachtete der Fahrer und flüchtete, bevor die Polizei wenden konnte. Minuten später entdeckten die Beamten das Fahrzeug an der Halteranschrift. Ein 49-jähriger Mann erklärte, dass er gefahren sei. Die Polizei vermutet jedoch, dass sein 21-jähriger Sohn am Steuer saß, der keine Fahrerlaubnis besitzt. Die Polizei ermittelt daher nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Auch zwei weitere Autofahrer haben sich in Altena am Montag Ärger eingehandelt: Auf der Rahmedestraße wurde am Abend ein 23 Jahre alter Mann aus Werdohl kontrolliert, der Anzeichen auf den Genuss von Betäubungsmitteln zeigte. Ein Vortest verlief positiv, sodass er auf die Wache gebracht wurde, wo ihm ein Arzt Blutproben abnahm. Die folgende Laboruntersuchung wird zeigen, ob die erlaubten Grenzwerte überschritten wurden. Die Polizeibeamten untersagten die Weiterfahrt und das Führen von Kraftfahrzeugen bis zur vollständigen Ausnüchterung.
In einem Fahrzeug ohne Versicherungsschutz fiel eine 21-Jährige aus Dortmund gegen 17 Uhr an der Ecke Bachstraße/Linscheidstraße auf. Die Beamten entstempelten die Kennzeichen, untersagten die Weiterfahrt und schrieben Anzeigen gegen Fahrerin und Halter wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.



