Altena. Der Kulturring Altena lädt am kommenden Samstag zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch mit der heimischen Autorin Lena Schätte ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet in der Burg Holtzbrinck statt.
Lena Schätte stellt an diesem Abend ihren aktuellen Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ vor. Das Buch erzählt aus der Perspektive der Ich-Erzählerin von familiären Beziehungen, vom Aufwachsen in einfachen Verhältnissen sowie vom Umgang mit Alkoholabhängigkeit und Krankheit. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis der Erzählerin zu ihrem Vater und die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenssituation. Schättes Roman ist sehr erfolgreich, stand im vergangenen Jahr auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und die Autorin wurde mit dem Förderpreis für Literatur des Landes NRW ausgezeichnet.
Ausgezeichnetes literarisches Schaffen
Die 32-jährige Autorin veröffentlichte 2014 ihren Debütroman „Ruhrpottliebe“. Nach mehreren Jahren Tätigkeit als Psychiatriekrankenschwester nahm sie 2020 ein Studium des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig auf. Heute arbeitet sie wieder in Lüdenscheid in der Betreuung suchtkranker Menschen und ist parallel als Autorin tätig. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie 2024 bereits mit dem W.-G.-Sebald-Preis gewürdigt.
Tickets für die Lesung mit Lena Schätte am 31. Januar gibt es zum Preis von 15 Euro (ermäßigt für Mitglieder des Kulturrings 12 Euro) auf der Website des Kulturrings sowie im Kulturbüro der Stadt Altena an der Lennestraße 93.



