Iserlohn. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe beginnen im Sommer die Reparaturarbeiten an der Grüner Talstraße in Iserlohn. Das kommt dabei auf Pendler zu.
Die Sanierung der Grüner Talstraße (L 808) in Iserlohn startet im Frühsommer – zunächst mit einer Neuasphaltierung auf rund drei Kilometern zwischen Attern und der ersten Baustellenampel bei Hausnummer 336. Der Neubau der beschädigten Stützwände folgt erst 2027. Das erklärte Steffen Scholz, Leiter der Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen NRW, gegenüber dem Iserlohner Kreisanzeiger. Für die Fahrbahnerneuerung ist eine Vollsperrung nötig.
Hintergrund sind Schäden aus der Flutkatastrophe 2021: Zwei Stützmauern zum Grüner Bach wurden unterspült, seither läuft der Verkehr dort einspurig mit Ampeln. Für die Erneuerung dieser Mauern setzt Straßen NRW auf Modulbauweise, so dass eine zweijährige Vollsperrung ab 2027 vermieden werden kann. Die vorgefertigten Elemente werden vor Ort zusammengesetzt – ohne frischen Beton im Bach. „Wir kommen mit einer halbseitigen Sperrung klar“, so Scholz.
Detaillierte Informationen zu der Baumaßnahme gibt es auf unserem Partner-Portal IKZ-online.de: So läuft die Sanierung der Grüner Talstraße.



