Iserlohn-Letmathe. Sieben Jahre nach der Schließung wird das Marienhospital in Letmathe abgerissen. An seiner Stelle soll das „MarienQuartier“ entstehen.
Der Abriss des ehemaligen Marienhospitals in Letmathe steht unmittelbar bevor. Am Sonntag wurde die Kapelle des 2019 geschlossenen Krankenhauses unter Beteiligung vieler ehemaliger Beschäftigter profaniert. Zuvor hatte sich Vertreter der CDU-Fraktion und der Ortsunion bei einem Rundgang mit Stadtprojekt-Geschäftsführer Michael Schmitt einen Eindruck von der Baustelle gemacht. Bereits seit Anfang Januar läuft die Entkernung, erste Abrissarbeiten sollen bald folgen.
Der Abschied fällt vielen schwer. Bei der Begehung wurden Erinnerungen wach – an Geburten, Operationen und prägende Momente. Gleichzeitig schreiten die Planungen für die Zukunft des Areals voran. Bis Ende des Jahres sollen alle Gebäude abgerissen sein, parallel wird das Bebauungsplanverfahren vorangetrieben. Vorgesehen sind 60 bis 80 Wohneinheiten, ergänzt um soziale und medizinische Angebote.
Über weitere Details zur Planung und den Zeitplan berichtet unser Partner-Portal IKZ-online.de: Das Hospital verschwindet, das „MarienQuartier“ kommt.



