Iserlohn. Politisches Engagement mit Kindern? In Iserlohn zeigt eine neue Gruppe der „Eltern gegen Rechts“, wie das gemeinsam funktionieren soll. Das erste Treffen stieß bereits auf große Resonanz.
Die neu gegründete Initiative „Eltern gegen Rechts“ in Iserlohn ist mit großem Zuspruch gestartet. Zum ersten offenen Treffen im Jugendkulturcafé „You“ kamen fast 20 Erwachsene und zahlreiche Kinder, weitere Interessierte hatten sich bereits digital angeschlossen. Insgesamt engagieren sich derzeit 33 Erwachsene. Im Mittelpunkt standen die Vorstellung einer geplanten Ortsgruppe und ein Verhaltenskodex, der auf respektvolle, gewaltfreie und kindgerechte Kommunikation setzt.
Die Gruppe versteht sich bewusst offen: Teilnehmen können alle Erwachsenen, nicht nur Eltern. Ziel ist es, sich parteiübergreifend für Demokratie und die Werte des Grundgesetzes einzusetzen und klar Stellung gegen Rassismus, Antisemitismus sowie andere Formen von Diskriminierung zu beziehen. Geplant sind unter anderem Informationsstände in der Iserlohner Fußgängerzone, die Teilnahme an Stadt- und Kulturfesten sowie Kooperationen mit Initiativen wie den „Omas gegen Rechts“, die als Vorbild gelten.
Ein zentrales Anliegen ist die Familienfreundlichkeit. „Die Kinder können zusammen spielen, und wir überlegen uns ein paar Aktionen“, sagt Mitgründer Björn Braun. Wie sich Interessierte einbringen können, erfahrt ihr auf unserem Partner-Portal IKZ-online.de: Iserlohner „Eltern gegen Rechts“ starten jetzt richtig durch.



