Altena/Nachrodt-Wiblingwerde. Nach rund anderthalb Jahren Vollsperrung für Kraftfahrzeuge gibt es jetzt eine gute Nachricht aus dem Rathaus in Altena: Die Arbeiten zur Hangsicherung beginnen Anfang November und bis zum Jahresende soll alles fertig sein.
Wie Stadtsprecher Hanno Grundmann auf Anfrage von LOKALSTIMME mitteilt, wurde der Auftrag bereits am 18. August 2026 vergeben. Den Zuschlag erhielt die Firma Salmen aus Meschede, die auf Fels- und Hangsicherungen spezialisiert ist. Nach der aktuellen Planung des Unternehmens sollen die Arbeiten in der Woche ab dem 9. November beginnen. Die Fertigstellung ist nach derzeitiger Planung bis Ende des Jahres vorgesehen. Wenn das alles klappt, können dort dann auch wieder Autos herfahren.
Die Verbindungsstraße zwischen Knerling und Opperhusen ist seit dem 25. April 2025 für Kraftfahrzeuge gesperrt. Fußgänger und Radfahrer durften passieren, nachdem die Strecke provisorisch mit einer sogenannte Legiowand samt Fallbett gesichert worden war. Auslöser des Ganzen war ein Felsbrocken, der sich aus dem Hang gelöst hatte und auf die Fahrbahn gestürzt war. Untersuchungen ergaben anschließend, dass weitere Gesteinsabgänge nicht ausgeschlossen werden können. Eine umfassende Sicherung des Hanges ist deshalb Voraussetzung für eine Wiederfreigabe der Straße.

Dieser Felsbrocken hatte sich vor mehr rund anderthalb Jahren aus dem Hang gelöst und war auf die Fahrbahn gestürzt. Archivbild: Carsten Menzel
Spezialisiertes Unternehmen übernimmt Felssicherungsarbeiten
Mit Salmen übernimmt ein Unternehmen die Arbeiten, das auf solche anspruchsvollen Einsätze spezialisiert ist. Der Mescheder Betrieb arbeitet unter anderem mit Steinschlagschutznetzen und -zäunen sowie weiteren Verfahren zur Felssicherung. In Altena ist die Firma bereits bekannt, unter anderem von der Sanierung der Linscheidbrücke sowie der Arbeiten an der Mittleren Brücke.



