Altena/Letmathe. Das sonnige Frühlingswetter lockt derzeit viele Menschen ins Freie, bringt aber auch eine wachsende Gefahr mit sich: Die anhaltende Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr in der Region drastisch steigen. Aktuell gilt vielerorts die zweithöchste Warnstufe. In Altena und Iserlohn-Letmathe mussten Feuerwehrkräfte bereits ausrücken, um Brände in Waldgebieten zu bekämpfen.
In Letmathe wurde die Feuerwehr Iserlohn am Donnerstagabend um 18:33 Uhr zum Piepers Kopf gerufen. Im Waldgebiet zwischen Humpfert und der Kleingartenanlage standen etwa 400 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Die Einsatzkräfte setzten mehrere C- und D-Rohre sowie Feuerpatschen zur Brandbekämpfung ein. Eine rund 600 Meter lange B-Leitung wurde zu einem Hydranten an der Aucheler Straße gelegt, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Mehr dazu lesen Sie auf unserem Partnerportal ikz-online.

In Letmathe waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit den Löscharbeiten in einem Waldstück beschäftigt. Foto: Carsten Menzel
Auch in Altena war es am Mittwoch zu einem Waldbrand gekommen. Am Klusenberg brannte laut Pressesprecher der Feuerwehr Altena ein rund 8.500 Quadratmeter großes, steiles Gebiet zwischen „Am roten Berge“ und „Hexentanzplatz“. Die Daten wurden von der eingesetzten Drohne berechnet. Problematisch war die abgelegene Lage des Waldgebietes. Die Einsatzstelle war nur mit Quads zu erreichen, um Material und Personal nah an das Feuer heran zu bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich deswegen schwierig, konnten jedoch erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Feuerwehr mahnt eindringlich zur Vorsicht: Offenes Feuer, Rauchen im Wald oder achtlos weggeworfene Zigaretten können katastrophale Folgen haben. Spaziergänger und Waldbesucher werden gebeten, sich über die aktuelle Waldbrandstufe zu informieren und besonders umsichtig zu handeln. Der Appell: Bei Rauchentwicklung oder Feuer bitte sofort den Notruf 112 wählen.