Altena. Ein Kabelfehler im Stromnetz hat in der Nacht zu Freitag (26. Juni) in Teilen von Altena zu einem Stromausfall geführt. Betroffen waren Privathaushalte wie auch die Straßenbeleuchtung.
Gegen 0 Uhr gingen am Breitenhagen, in Teilen der Innenstadt, der Städtisch Rahmede und entlang der Werdohler Straße sowie der Lindenstraße ab Pott-Jost-Brücke die Lichter aus; an der Brücke waren die Ampeln an beiden Kreuzungen ausgefallen. Auf der Lüdenscheider Straße waren die Straßenlaternen ab Pott-Jost-Brücke in Richtung Rahmede aus. Das hat allerdings nichts mit diesem Vorfall zu tun.
Stadtwerke Altena warten auf Ersatzteile für die Straßenbeleuchtung
Auf Anfrage bei den Stadtwerken Altena erhielt LOKALSTIMME folgende Information: „Die Reparatur ist bereits in Vorbereitung; hierfür müssen allerdings noch benötigte Ersatzteile bzw. Komponenten geliefert werden. Leider verzögert sich die Instandsetzung dadurch aktuell mehr als ursprünglich erwartet“, erklärte Sprecherin Franziska Roberg. „Wir sind an dem Thema dran und werden die Beleuchtung schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen, sobald die benötigten Teile vorliegen und eingebaut werden können.“
Wer sich mit Freunden getroffen hatte, um gemeinsam das Deutschland-Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft zu gucken, musste anschließend den Heimweg im Dunkeln antreten. Der Lichtkegel so mancher Handy-Taschenlampe huschte durch die warme, aber dunkle Nacht.
Auslöser für den Stromausfall war ein Defekt in einer heute eigentlich nicht mehr üblichen kombinierten Fabrik- und Ortsnetzstation an der Südstraße im Gebäude eines dortigen Drahtwerks.

In der Fabrik- und Ortsnetzstation war es zu einem Schwelbrand gekommen, den die Feuerwehr löschte. Foto: Carsten Menzel
Dort war es zu einem Schwelbrand gekommen. Die Feuerwehr löschte nach Angaben der Leitstelle mit Kohlendioxid. Im Einsatz war die Besatzung der Feuerwache; für sie war der Einsatz nach rund 30 Minuten beendet und sie übergab die Einsatzstelle an Techniker des Notdienstes des Stromnetzbetreibers und Energieversorgers Enervie (früher Mark-E).

Die Lüdenscheider Straße lag ab Pott-Jost-Brücke in Richtung Rahmede im Dunkeln. Nur Lok „Carl“ in der Tunnelausfahrt hatte noch Licht. Foto: Carsten Menzel
Die beiden Techniker hatten allerdings einen längeren Einsatz als die Feuerwehr und machten sich noch in der Nacht daran, die Stromversorgung wieder herzustellen.
Neun weitere Ortsnetzstationen waren in der Folge betroffen, so dass zudem Bereiche der Lenneuferstraße, des Bungern, im Küsternsort sowie die Lutherkirche von Mitternacht bis 01.38 Uhr ohne Strom waren.



