Der Auftakt des Altenaer Schützenfest war anfangs feucht und nach dem Regenguss einfach nur fröhlich.
Fotos: Ilka Kremer und Carsten Menzel
Altena. Mit dem Antreten an den Stadtwerken Altena, der Bierpause am Kölschen Joe und dem Großen Zapfenstreich am Bungern hat die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft ihr Schützenfest in Altena eröffnet.
Die Stimmung hätte nicht besser nicht sein können. Es schien, als sei ganz Altena auf den Beinen gewesen und habe sich gefreut, dass es endlich losging. Zwar wurden die Marschierenden und die Zuschauenden zu Beginn erst einmal ordentlich nass, aber dadurch konnte die Freude nicht getrübt werden.
Besonders schön waren die Begegnungen mit Menschen, die man viele Jahre nicht gesehen hat. Von „Hey, hallo, wie geht’s?“ über „Mensch, du hast dich überhaupt nicht verändert!“ bis hin zu „Schön, dass du mal wieder in der Heimat bist“ war alles dabei.
„Es war mir eine Ehre“: Klaus Hesse zum Ehrenscheffen ernannt
Einen besonderen Moment erlebten Schützen und Zuschauer im Bungern, als Hauptmann Alexander Graß ans Mikrofon ging und seinen Vorgänger Klaus Hesse zum Ehrenscheffen der Gesellschaft ernannte. Die Auszeichnung kam für Hesse offenbar überraschend. Sichtlich bewegt nahm er die Ehrung entgegen und bedankte sich für die persönliche Laudatio seines Nachfolgers.
Klaus Hesse betonte, dass das Amt des Hauptmanns der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) stets Teamarbeit sei. Er erinnerte an zahlreiche Weggefährten und Unterstützer, die in den vergangenen Jahren zum Erfolg der Gesellschaft beigetragen haben, und bat die Versammelten um Applaus für all jene, die sich in der FWG, insbesondere im geschäftsführenden Vorstand, ehrenamtlich engagieren. Diesem Wunsch kamen die Anwesenden gerne nach.
Zugleich würdigte Hesse die Arbeit des aktuellen Teams um Hauptmann Grass, das das Schützenfest erneut unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen vorbereitet und auf die Beine gestellt habe. Seine anerkennenden Worte wurden mit einem lautstarken dreifachen „Pott-Jost“ beantwortet. Zum Abschluss seiner Rede sagte Hesse: „Es war mir, es war Klaus Hesse, eine Ehre“, und verneigte sich mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht.
„The Sound of Silence“: Serenaden-Premiere
Anschließend folgte die musikalische Premiere: die Serenade, gespielt vom Musikverein „Blau-Weiss“ Lichtringhausen, die mit dem Simon-&-Garfunkel-Klassiker „The Sound of Silence“ überzeugten.
Dann folgte der Große Zapfenstreich. Musikalisch gestaltet wurde die Zeremonie erneut vom Tambourcorps Dahle und dem Musikzug Versetal, die den feierlichen Rahmen mit einem harmonisch abgestimmten Zusammenspiel prägten.
Schützenvolk strömt ins Festzelt
Im Anschluss strömte das Schützenvolk zum Festplatz Langer Kamp und dort ins beeindruckende Schützenzelt. Damit ist der Startschuss für vier Tage Schützenfest in Altena gefallen. Am Freitagmorgen ist um 5 Uhr Wecken und dann geht es für die Schützen zum Königsschießen, das LOKALSTIMME in einem Live-Ticker dokumentieren wird.



















































































































