Altena. Am Kreisverkehr am Markaner ist alles bereit für den Mai: Der neue Maibaum der Stadt Altena steht jetzt vollständig geschmückt – inklusive Kranz und zahlreicher Wappen – und präsentiert sich als weithin sichtbarer Blickfang.
Angestoßen wurde das Projekt noch vom ehemaligen Bürgermeister Uwe Kober: Im Bereich Tourismus und Kultur war aufgefallen, dass der bisherige Maibaum nicht mehr standsicher war. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Akteuren entstand daraufhin die Idee, am Markaner einen neuen Maibaum zu errichten, und zwar an exponierter Stelle – im Kreisel.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde die Umsetzung vor allem durch die Unterstützung engagierter Partner möglich: Die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis übernahmen den Großteil der finanziellen Förderung, ergänzt durch Beiträge der Stadtwerke Altena und der Altenaer Baugesellschaft. Gemeinsam mit dem Bereich Tourismus und Kultur der Stadt Altena wurde das Projekt realisiert und koordiniert.

Der Maibaum steht komplett geschmückt: (v.l.) Robert Groppe (Leiter städt. Baubetriebshof), Jan Marzecki (Stadtwerke Altena) und Heiko Tölken (stellv. Straßenmeister städt. Baubetriebshof).
Drei Tonnen Erde mit ebenso schwerem Stahlbetonfundament ersetzt
Technisch bringt der neue Maibaum solide Voraussetzungen mit: Für das Fundament wurden Mitte März rund drei Tonnen Erde ausgehoben und durch ein ebenso schweres Stahlbetonfundament ersetzt. Der Baum selbst misst gut acht Meter und wurde nach ausreichender Aushärtungszeit sicher montiert. Mithilfe eines Steigers der Stadtwerke konnten schließlich auch die Arme sowie die zahlreichen Plaketten und Wappen angebracht werden.
Gerade diese schmückenden Elemente machen den neuen Maibaum zu etwas Besonderem: Die Abzeichen von Institutionen, Vereinen, Organisationen und nicht zuletzt den Sponsoren verleihen ihm eine identitätsstiftende Funktion und spiegeln das vielfältige Engagement in Altena wider. „Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Maibaum das ganze Jahr über stehenbleiben und zur Weihnachtszeit entsprechend geschmückt“, so die Stadtverwaltung.



