Altena. Der von der Stadt Altena vor rund 15 Jahren angelegte Grillplatz unterhalb der Bahngleise und gegenüber der Lennepromenade erfreut sich insbesondere in den warmen Monaten großer Beliebtheit. Ursprünglich wurde er mit Bänken und einem festen Grill ausgestattet, um die andere Lenneseite zu beleben – ein Vorhaben, das durchaus gelungen ist. Doch nicht alle sind mit der aktuellen Situation zufrieden.
Innerhalb eines Jahres entstand damals mit großem Engagement des Altenaer Jugendzentrums auf dem verwilderten Areal ein gemütlicher Platz für alle Bürgerinnen und Bürger. Der damalige Bürgermeister Andreas Hollstein hoffte darauf, dass mit dem Platz pfleglich umgegangen werde, damit alle Altenaer ihre Freude daran hätten. Die Entwicklung ist mittlerweile jedoch eine andere.
Zwischen Feierlaune und Beschwerden
Mit steigenden Temperaturen versammeln sich dort diverse Gruppen zum gemeinsamen Grillen und Feiern. Allerdings bringt die ausgelassene Stimmung auch einige negative Begleiterscheinungen mit sich. So berichten Augenzeugen, dass neben dem Konsum von Alkohol auch unschöne Szenen zu beobachten sind: Manch einer würde in die Lenne urinieren. Zudem müssen die Mitarbeiter des Bauhofes regelmäßig zum Grillplatz ausrücken, um die Hinterlassenschaften der Grillfeten zu beseitigen.
Die Stadt sucht nach einer Lösung
Die Problematik ist der Stadtverwaltung Altena bekannt. Dennoch sei ein Rückbau des Platzes nicht geplant, wie Jens Hiller von der Wirtschaftsförderung auf Nachfrage bestätigte. Die Sorge ist, dass sich das Problem lediglich verändern würde. „Dann bringen sich die Besucher wahrscheinlich Einweg-Grills mit“, so die Vermutung. Aber: „Wir suchen nach einer Lösung“, so Hiller. Angesichts begrenzter Flächen und knapper Kassen sei dies jedoch nicht einfach. Eine Option könnte die Verlagerung des Grillplatzes sein, sodass er nicht mehr direkt gegenüber der Promenade liege. Eine endgültige Entscheidung in dieser Angelegenheit gibt es derzeit aber nicht.