Altena. In einer Kfz-Werkstatt in der oberen Brachtenbecke ist am Montagabend um 20 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Altena ist mit allen Einheiten im Einsatz. Die Anlieger im Brachtenbecker Tal wurden per App vor der anfangs starken Rauchentwicklung gewarnt.
Während der Löscharbeiten , die bis in die Nacht hinein andauerten, blieb der Brachtenbecker Weg zwischen Hagener Straße und kleinem Kreisverkehr voll gesperrt. Zur Brandursache gab es in der Nacht noch keine Erkenntnisse; die Kripo hat Ermittlungen dazu aufgenommen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr habe es in Büro- und Lagerräumen der Autowerkstatt gebrannt, teilte Stadtsprecher Hanno Grundmann vor Ort mit. Schnell sei klar gewesen, dass es sich um einen größeren und schwierigen Einsatz handeln werde. Die Feuerwehr löste Stadtalarm aus; die Besetzung der Feuerwache übernahm der Löschzug Nachrodt der Freiwilligen Feuerwehr der Nachbargemeinde.
Schlauchleitung von der B236
die Brachtenbecke hinauf verlegt
Um die Versorgung mit Löschwasser sicherzustellen, verlegte die Feuerwehr eine Schlauchleitung von einem Hydranten an der Hagener Straße (B236) den Brachtenbecker Weg hinauf bis Einsatzstelle.
Beim Löschen in den Innenräumen habe die Feuerwehr vorsichtig vorgehen müssen: „In einer Kfz-Werkstatt gibt es Spray- und Lackdosen. Da geht die eigene Sicherheit der Feuerwehrleute vor“, sagte Hanno Grundmann.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es in Büro- und Lagerräumen. Hinzu kam eine starke Rauchentwicklung. Foto: Christof Köhler
Besonders heikel: An das Werkstattgebäude ist unmittelbar ein Wohnhaus angebaut. In der Nacht schien es so, als habe ein Übergreifen des Feuers verhindert werden können.
Schwierig gestaltete sich das Löschen im Dachbereich der Werkstatt. Weil unklar war, ob es in einer Zwischendecke noch Feuerstellen oder Glutnester gibt, begann die Feuerwehr von der Drehleiter aus die Metallverkleidung aufzuflexen. Die Drohneneinheit der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde lieferte zudem Luftbilder von dem Werkstattgebäude, um die Brandausbreitung zu verfolgen.
Brandgeruch lag über dem
engen Tal der Brachtenbecke
Die Löscharbeiten zogen sich in die Nacht hinein. Um 22.08 Uhr war das Feuer laut Leitstelle unter Kontrolle. Die Warnung vor dem Brandrauch per „Nina“-Warnapp wurde entsprechend aufgehoben. Ein Brandgeruch lag da immer noch deutlich über dem engen Tal.
Mit der Feuerwehr waren Polizei, Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das nur wenige hundert Meter unterhalb der Werkstatt sein Domizil hat, und Kreisbrandmeister Michael Kling (Nachrodt) im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Kai Spelsberg.



