Altena. Des einen Freud, ist des anderen Leid: Während Tausende Besucher das Festwochenende bei „Anno Tuck“ auf Burg Altena genossen, ärgerte sich so mancher Anwohner über „wildes Parken“.
„Zu viele Menschen, zu viel Lärm“: Manch ein Anwohner rund um den Burgberg ist froh, wenn große Events wie Anno Tuck auf Burg Altena wieder vorbei sind. Insbesondere sorgen „wild parkende“ Fahrzeuge immer wieder für Unmut. Einige Anlieger wunderten sich am vergangenen Wochenende darüber, dass Autos auf eigentlich gesperrten Flächen standen, ohne dass Verwarnungen ausgesprochen oder Fahrzeuge gar abgeschleppt wurden. „Da kommt die Feuerwehr doch gar nicht mehr durch“, befürchtete eine Anwohnerin im Gespräch mit LOKALSTIMME.
Veranstaltungsnahes Parken für Schausteller und Akteure von Anno Tuck
Wie der Pressesprecher der Stadt Altena, Hanno Grundmann, auf Nachfrage erklärte, war die Zufahrt zum Burgberg während der Veranstaltung von beiden Seiten – sowohl an der Bachstraße als auch an der Freiheitstraße – durch Kontrollposten geregelt. Passieren durften ausschließlich Anlieger, Radfahrer sowie Aussteller beziehungsweise Akteure des Events. Die hinter der Kurve von der Burg in Richtung Klusenstraße im Bereich der Sperrfläche abgestellten Fahrzeuge seien geduldet worden. Hintergrund war, dass Schausteller und Mitwirkende möglichst veranstaltungsnah parken sollten. Da die Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe begrenzt sind, habe man in diesem Bereich eine Ausnahme zugelassen, so die Erklärung seitens der Stadtverwaltung.
Bei Großveranstaltungen müssen geltende Regeln manchmal angepasst werden
„Entscheidend dabei: Die dort geparkten Fahrzeuge haben die Rettungswege nicht beeinträchtigt“, so Grundmann. Nach Angaben des Pressesprechers war jederzeit gewährleistet, dass Einsatzfahrzeuge die Strecke problemlos passieren konnten. Anders hätte die Situation ausgesehen, wenn Fahrzeuge direkt im Kurvenbereich gestanden hätten. Die Stadt betont, dass bei Großveranstaltungen die geltenden Regelungen im Einzelfall an die besonderen Anforderungen angepasst werden müssten. Die getroffene Lösung sei aus Sicht der Verwaltung vertretbar gewesen und habe den Veranstaltungsablauf unterstützt, ohne die Sicherheit zu gefährden.



