Altena. Ein AlWeWo-Weekend voller Leben, Musik, Aktionen und kulinarischer Angebote liegt hinter Altena. Der Stadtmarketingverein zieht ein positives Resümee für das Event, das in nur acht Wochen Vorbereitungszeit auf die Beine gestellt wurde.
„Ich habe die Stadt schon lange nicht mehr so voll gesehen. Einfach überall Menschen, Leben in der Innenstadt und richtig was los. Das war schon ein verdammt schönes Gefühl“, sagt die erste Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Ella Gerzmann, im Gespräch mit LOKALSTIMME. Ihr ganz persönliches Highlight seien die vielen strahlenden Kinderaugen gewesen. „Egal ob Bimmelbahn, Bobby Car, Hüpfburg oder die ganzen anderen Aktionen, so viele begeisterte Kids auf einem Haufen zu sehen, hat mich einfach glücklich gemacht.“ Und als sie am Ende des Tages durch die Stadt gelaufen sei und überall lachende, strahlende Gesichter gesehen habe, dann wisse man: „Irgendwas haben wir richtig gemacht.“
Auch Susanne Löwen und Jan Springob aus dem Vorstandsteam des Stadtmarketingvereins erlebten das Wochenende als gelungenes Event. Der Freitag habe mit seinen verschiedenen Angeboten für eine schöne Atmosphäre in der Stadt gesorgt, während der Samstag ganz im Zeichen der Kinder gestanden habe. Die vielen Aktionen und Angebote für die jüngsten Besucher hätten auch diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
Kurze Vorbereitungszeit und trotzdem attraktives Programm und drei Live-Bands
Zufrieden mit dem Verlauf zeigt sich auch der zweite Vorsitzende Kai Finkernagel. Die kurze Vorbereitungszeit von nur acht Wochen sei dabei durchaus eine Herausforderung gewesen. Dennoch sei es gelungen, kurzfristig ein attraktives Programm sowie drei Live-Bands zu engagieren, die beim Publikum allesamt gut angekommen seien. „Freitag hätte man sich vielleicht etwas mehr Besucher gewünscht, aber das regnerische Wetter könnte dabei ebenso eine Rolle gespielt haben wie der Wochentag selbst“, meint Finkernagel. Der Freitag sei ein Test gewesen. „Mal gucken, wie es weiterläuft.“
Besonders positiv bewertet Finkernagel die große Beteiligung der Geschäfte, Gastronomen und weiterer Dienstleister. Neben dem Engagement des gesamten Vorstandes des Stadtmarketingvereins hätten sich zahlreiche Mitglieder und Unterstützer in der Stadt eingebracht. Entstanden sei dadurch ein vielfältiges Angebot, das auch kulinarisch einiges zu bieten hatte. Das Revival der Bimmelbahn sei ebenfalls sehr gut angenommen worden.
Von Angebot zu Angebot: „So bunt ist Altena“
Eine besondere Herausforderung bei Veranstaltungen in Altenas Innenstadt ist seit jeher die Topografie der Stadt. Die langgezogene City macht es nicht einfach, ein Event über einen größeren Bereich zu verteilen. Genau das sei beim AlWeWo-Wochenende jedoch besonders gut gelungen, findet Miriam Rönnecke. Viele Menschen seien von Angebot zu Angebot gezogen, die Innenstadt hinauf und wieder hinunter gelaufen und hätten nicht nur an einer Stelle gestanden. Dadurch hätten sie auch viele unterschiedliche Angebote entdeckt. Dazu gehörte ein ausgesprochen vielfältiges kulinarisches Angebot. Von marokkanischen und afrikanischen Spezialitäten über türkische und polnische Küche bis hin zu griechischen und französischen Angeboten reichte die Auswahl. Gerade diese Mischung habe das Wochenende für sie ausgemacht. „So bunt ist Altena“, sagt Miriam Rönneke.
Einzelhändlerin Heike Thul-Woelke freut sich, dass viele Gäste von außerhalb in der Stadt waren: beispielsweise aus Fröndenberg, Menden oder Hagen. In Gesprächen mit ihr hätten sie sich zum AlweWo-Angebot in der Stadt durchweg positiv geäußert. „Wir freuen uns schon auf die nächsten Veranstaltungen dieser Art in Altena“, sagt sie.
„Wir sind offen für Kritik und Anregungen„, lädt Kai Finkernagel die Bürgerinnen und Bürger ein, ihr Feedback zum Event zu abzugeben. Die Verbesserungsvorschläge sollen in die weiteren Planungen einfließen. Schließlich gehe es darum, aus den Erfahrungen zu lernen und Veranstaltungen künftig noch besser zu machen. Denn dass es 2027 wieder etwas in dieser Richtung geben soll, steht für den Stadtmarketingverein bereits fest.



