Altena. Die heißen vergangenen Tage haben den Wasserverbrauch steigen lassen – während andernorts bereits drohende Trinkwasserknappheit ein Thema ist, sehen die Stadtwerke Altena die Trinkwasserversorgung als weiterhin gesichertan
Im nordrhein-westfälischen Jülich haben die Stadtwerke die Bürger wegen der anhaltenden Hitze und eines stark gestiegenen Wasserverbrauchs bereits Pfingstmontag vor Knappheit des Trinkwassers gewarnt. In Altena gibt es am Dienstag (26. Mai) Entwarnung: „Wir verfügen über zwei Wassergewinnungsanlagen: die Fuelbecke-Talsperre und die Springer Quelle. Aktuell ist die Fuelbecke-Talsperre gut gefüllt, gleichzeitig weist die Springer Quelle eine hohe Ergiebigkeit auf“, so der stellvertretende technische Leiter der Stadtwerke Altena, Jan Marzecki, auf Anfrage von LOKALSTIMME.
60 Prozent des Trinkwassers kommen derzeit aus der Springer Quelle
Dennoch würden Vorbereitungen getroffen, um bei anhaltender Hitze gewappnet zu sein. Die Stadtwerke verfolgten grundsätzlich die Strategie, möglichst wenig Wasser aus der Fuelbecke-Talsperre zu entnehmen, um Reserven für längere Trockenperioden vorzuhalten. „Dadurch übernimmt die Springer Quelle derzeit im Durchschnitt rund 60 Prozent der Trinkwasserversorgung für das gesamte Stadtgebiet Altena“, erklärt Marzecki weiter. Die Wasserversorgung in Altena stützt sich seit Jahrzehnten auf die Kombination aus Talsperren- und Quellwasser. Die Fuelbecke-Talsperre dient dabei vor allem der langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung.
Verzicht auf Bewässern des Rasens und Befüllen des Pools
Trotz der derzeit stabilen Situation appellieren auch die Stadtwerke Altena angesichts zunehmender Hitzeperioden grundsätzlich zu einem bewussten Umgang mit Trinkwasser. Besonders anhaltende Trockenphasen und hohe Verbrauchsspitzen könnten die Versorgungssysteme regional zunehmend belasten. Unter anderem soll auf das Bewässern von Rasenflächen und das Befüllen von Pools verzichtet werden.



