Altena-Dahle. Eine der schlechtesten Straßen im Stadtgebiet von Altena, die in diesem Jahr eigentlich fertig saniert werden sollte, wird den Autofahrern auch im neuen Jahr zusetzen. Die Fortsetzung der Erneuerung ist auf 2022 verschoben.

Eigentlich sollte die Erneuerung der Dahler Straße/Altenaer Straße (L 698) auf dem zweiten Teilstück mindestens noch in diesem Jahr begonnen werden. Wer auf den Kalender schaut und die immer weniger werdenden Tage zählt, ahnt, dass das Vorhaben von Straßen NRW wohl nichts mehr wird. Auf Nachfrage von LOKALSTIMME.DE bestätigt jetzt Andreas Berg, Sprecher der Straßen-NRW-Niederlassung in Hagen: „Die Sanierungsmaßnahme ist auf das nächste Jahr verschoben.“


Als – durchaus nachvollziehbaren – Grund nennt Straßen NRW die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli, die gerade auch im Bereich von Südwestfalen etliche Schäden an Straßen verursacht hat; für die Landesbehörde habe die Erfassung und Beseitigung der Flutschäden ab Sommer Vorrang gehabt.

Der neue Zeitplan für die L 698 sieht jetzt so aus: Die Ausschreibungsvorbereitung laufe, mit der Umsetzung solle im Frühjahr/Frühsommer begonnen werden und die Sanierung solle, sofern alles nach Plan läuft, in 2022 abgeschlossen werden, sagt Andreas Berg.

Dabei geht es nach Angaben von Straßen NRW um rund 1,6 Kilometer der Dahler/Altenaer Straße vom Ortsausgang Dahle bis zur Kreuzung mit der Ihmerter Straße/Westiger Straße bei Pleuger. Auf diesem Abschnitt in Höhe Fuhleck säumen unzählige Radkappen wie eine Trophäensammlung den Straßenrand als Zeugen des schlechten Zustandes. Dieses Teilstück ist in mehrere Bauabschnitte eingeteilt; an einigen Stellen werde während der Bauarbeiten eine Vollsperrung notwendig. Vor Beginn werden die Arbeiten mit Versorgungsträgern (Gas-, Wasser-, Stromversorger) abgestimmt, um eventuelle Tiefbauarbeiten zeitgleich durchzuführen.

Der obere Teil der Dahler Straße, vom Ortsteingang durch den Ortsteil und die Kohlberg-Kurven hinauf nach Neuenrade ist bereits saniert. Mit dem zweiten Teilstück wird die Erneuerung dann komplettiert.

Foto: Björn Braun

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