Altena. Das Frei- und Hallenbad in Altena-Dahle wurde bei der Flutkatastrophe am 14 Juli völlig zerstört. Gab es Hoffnungen, dass das Bad im kommenden Jahr wieder eröffnen könnte, so sind diese beim Bäderbetriebsleiter Hendrik Voß nicht mehr vorhanden.

In der heutigen Ratssitzung teilte Voß unter dem Punkt Mitteilungen den Ratsmitgliedern diese Hiobsbotschaft mit, die er in der vergangenen Woche erhalten hatte. Fachleute sehen eine Eröffnung zur Sommersaison nicht realistisch. Vielmehr gehen die Planer davon aus, dass das Bad frühestens im November 2022 in den Betrieb gehen kann. „Das ist eine ziemliche schlechte Nachricht. Unter Berücksichtigung der Lieferengpässe und der Handwerkersituation, ist sogar ein noch späterer Wiederbeginn möglich. Wir müssen überlegen, ob das Bad vielleicht wieder teilweise in den Betrieb gehen kann, auch wenn wir eine komplette Sanierung bevorzugen würden”, so Voß.

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„Für Kinder ist das sehr schlecht”, so Bürgermeister Uwe Kober. Diese konnten schon durch die Corona-Krise wenig bis keinen Schwimmunterricht bekommen. Und der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmar Roder wollte von Voß wissen, ob für die Sanierung des Bades auch eine europäische Ausschreibung nötig ist. Dies konnte Voß verneinen. „Vom Volumen her Nein, es sind verschiedene Gewerke. Aber die zeitlichen Treiber sind die fehlenden Handwerker und die schwierige Ersatzteilbeschaffung.

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