Altena. Eine Gruppe Kinder mit Behinderungen und ihren Betreuer hat die Feuerwehr am Donnerstag (14. Oktober) aus dem Erlebnisaufzug der Burg Altena befreit: Die Aufzugkabine öffnete die Türen nicht mehr.

Verletzt wurde nach Angaben von Feuerwehr und Aufzugbetreiber niemand. Der Aufzug bleibt zunächst außer Betrieb; die Wartungsfirma ist angefordert, um die Anlage und deren Funktion zu überprüfen.

Der Alarm ging gegen 12.35 Uhr bei der Feuerwehr ein: Personen, darunter Kinder, stecken im Burgaufzug fest. Weil die Besetzung der Feuerwache bereits auf dem Weg zu einem Einsatz in Dahle war, wurde die Freiwillige Feuerwehr zum Burgaufzug gerufen. „Die Löschgruppen Freiheit, Mühlendorf und Knerling sind im Einsatz”, berichtete Feuerwehrsprecher Patrick Slatosch; die Einheit Knerling wurde u. a. eingesetzt, weil sie über ein Fahrzeug verfügt, das durchs schmale Burgtor passt und bis in den Hof der Burg fahren kann.

Kabine verharrte in 80 Metern Höhe

Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Besuchergruppe — nach Informationen von LOKALSTIMME.DE eine Gruppe von Kindern mit Behinderung und ihrer Betreuung — in der Aufzugskabine feststeckten: Sie waren im oberen Burghof in den Aufzug eingestiegen, die Türen schlossen sich, aber der Aufzug fuhr weder los noch ließen sich die Türen wieder öffnen. Die Kabine mit den Fahrgästen verharrte also ohne Türöffnung in rund 80 Metern Höhe.

Die Feuerwehr öffnete mit ihrem Werkzeug schließlich die Türen und befreite die Fahrgäste aus ihrer misslichen Lage. Laut Feuerwehrsprecher Slatosch war der Einsatz nach knapp einer halben Stunden beendet.

An die Kinder wurden nach der Befreiungsaktion als kleiner Ausgleich für den Schrecken Süßigkeiten verteilt, teilte der Aufzugbetreiber auf Nachfrage mit.

Fotos: Björn Braun

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