Altena/Nachrodt-Wiblingwerde. Wie geht es weiter mit der Digitalisierung für die Schüler/innen an der Sekundarschule? Antworten darauf suchen die Schulausschüsse der beiden Kommunen Altena und Nachrodt-Wiblingwerde in dieser Woche bei einer gemeinsamen Sitzung.

Bislang sind die aktuellen Eingangsklassen, also der 5. Jahrgang, der Sekundarschule mit Tablets ausgestattet. Die Geräte sind aus der Soforthilfe für die Schulen während des Lockdowns durch die Corona-Krise angeschafft worden und werden derzeit aber nicht mehr für Heimunterricht (Home-Schooling) benötigt. In Altena war die Entscheidung, diese Geräte einzusammeln und den 5. Klassen zur Verfügung zu stellen, nicht unumstritten; die Grünen hatten der CDU/SPD-Mehrheit vorgeworfen, ihre Schulpolitik sei reine Glückssache: Würden die Tablets bei einer verschärften Corona-Lage wieder für den Distanzunterreicht gebraucht, stünden die 5er-Klasse ohne mobile Endgeräte da. Die Linkspartei hatte sich dieser Kritik angeschlossen.

„Wie die Ausstattung der Tablet-Klassen finanziert werden soll, steht noch nicht fest”, erklärte Stadtkämmerer Stefan Kemper, der als Abteilungsleiter auch für die Schulen zuständig ist, auf Nachfrage von LOKALSTIMME.DE. Denn die Ausstattung soll über den aktuellen 5er-Jahrgang hinausgehen. Und wie diese Fortführung der Digitalstrategie gehen soll, darüber sollen die Schulausschüsse der beiden Kommunen beraten. Zunächst werde aber Schulleiterin Anne Rohde das pädagogische Konzept der Sekundarschule zur Digitalisierung vorstellen. „Anschließend geht es um die Finanzierungsfrage”, kündigte Stefan Kemper gegenüber LOKALSTIMME.DE an.

Die Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur des Altenaer Stadtrats findet dazu am Mittwoch, 22. September (Beginn 17 Uhr) am Nachrodter Standort der gemeinsamen Sekundarschule (Am Holensiepen) statt. Die Sitzung ist öffentlich.

Beitragsbild: Archiv/Björn Braun

Lesen Sie dazu auch:

Teile diesen Beitrag auf: