Altena. Mit Hilfe eines Spezialfahrzeugs aus Iserlohn hat die Feuerwehr Altena am Freitag (20. August) einen verletzten Spaziergänger aus dem Wald gerettet. Die Person hatte sich nicht lebensgefährlich, aber doch schwer verletzt.

Der Einsatzort lag in zumindest für die großen Autos von Rettungsdienst und Feuerwehr unzugänglichem Gelände in einem Waldstück oberhalb des Brachtenbecker Tals. Rettungsdienst und Notarzt eilten als erste zu Fuß zu der verletzten Person, die sich laut Leitstelle der Feuerwehr rund 1,5 Kilometer tief im Wald oberhalb des Kreisverkehrs am Brachtenbecker Weg befand; auch das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Altenaer Feuerwache rückte aus — konnte aber den Patiententransport nicht leisten. „Zeitgleich ist daher ein geländegängiges Fahrzeug der Feuerwehr Iserlohn angefordert worden”, berichtet Altenas Feuerwehrsprecher Patrick Slatosch auf unsere Nachfrage. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug mit offener Ladefläche, das mit einem Modul zum Patiententransport ausgestattet werden kann.

Stadtrat soll über Anschaffung entscheiden

Mit diesem Sonderfahrzeug, das bei der Berufsfeuerwehr Iserlohn stationiert ist, wurde die verletzte Person schließlich aus dem Waldstück herausgebracht; die weitere Fahrt ins Krankenhaus nach Lüdenscheid erfolgte dann mit dem Rettungswagen. Die Person hatte sich eine Fußverletzung zugezogen.

Nach Informationen von LOKALSTIMME.DE plant auch die Feuerwehr Altena derzeit, ein geländegängiges Sonderfahrzeug, allerdings auf Quad-Basis, anzuschaffen. Gespräche mit der Stadtverwaltung darüber laufen bereits. Mit diesem Sonderfahrzeug sollen unwegsame Gelände, aber auch enge Straßen und Gassen in der Burgstadt für die Feuerwehr befahrbar werden.

Fotos: Björn Braun

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