Altena. Ihre erste Exkursion haben die „Pioneers”, die Digitalarbeiter und Kreativköpfe, die Altena mit neuen Ideen in der Stadtentwicklung versorgen sollen, hinter sich — und es ist nicht übertrieben festzustellen, dass es ein Abenteuerausflug war, den die Gruppe absolviert hat. 

Für Abenteurer, die gerne „Lost Places”, also verlassene und aufgegebene Orte aufsuchen, um dort eindrucksvolle und ungewöhnliche Fotos zu schießen, sind es paradiesische Verhältnisse. Gemeint sind die Industriebrachen am Ortsausgang von Altena in Richtung Werdohl, beiderseits der Lenne. Die alten Fabrikhallen, Produktionsräume und Verwaltungsgebäude am Schwarzenstein.

Allein die Weitläufigkeit des Geländes und der Hallen lässt noch heute erahnen, welche Dimension die Industrieproduktion an diesem Standort einst hatte. Heute verfallen die Gebäude und die Natur erobert sich das Gelände Stück für Stück zurück.

Die Stadt hat das Areal bekanntlich mittlerweile erworben — und sucht nach einer neuen Nutzung. Dabei sollen und wollen auch die Teilnehmer/innen der sechsmonatigen Aktion „Summer of Pioneers” mitdenken und mitarbeiten. Jetzt stand die Erkundung des Geländes an; Bürgermeister Uwe Kober und Roland Balkenhol, Leiter des städtischen Bauamts, gaben dabei die Fremdenführer für die Gruppe, durch sonst verbotenes und unzugängliches Terrain.

Mit unserer Fotogalerie nehmen wir Sie, unsere Leser/innen von LOKALSTIMME.DE, mit auf den Weg der „Pioneers” auf deren Entdeckungstour. Klicken Sie sich durch und gehen Sie auf eine Bilderreise und stoßen Sie auf Ansichten und Einblicke, die so bisher selten jemand zu sehen bekommen hat. (CMz)

Fotos: Björn Braun

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