Altena. Pünktlich zum Neustart der Gastronomie nach der Corona-bedingten, fast siebenmonatigen Pause präsentiert der Gasthof Spelsberg zwei neue Zertifizierungen: Der Familienbetrieb ist damit als Quartier für Wander- und Fahrradtouristen ausgezeichnet und damit noch besser bei der entsprechenden Suche zu finden.

„Wanderbares Deutschland“ und „Bett & Bike“ heißen die Zertifikate, die den Gastronomie- und Hotelbetrieb auf der Großendrescheider Höhe jetzt ausweisen. Gemeinsam mit Melanie Jens, der Tourismusbeauftragten der Stadt Altena, und Hana Janeckova vom Freizeit- und Tourismusverbands (FTV) Märkisches Sauerland, stellte Kai Spelsberg die Urkunden jetzt vor.

„Wir hatten die Zertifizierung schon länger im Blick. Jetzt, in der Pause durch Corona, hatten wir die Zeit dafür“, schildert Kai Spelsberg. Vier Mountain-E-Bikes, also spezielle Fahrräder mit Elektrozusatzantrieb und geländegängig, können Gäste bei Spelsberg mieten. Zwei Kinderbikes und die Möglichkeit zur Online-Buchung sollen demnächst dazukommen. Außerdem gibt es reichlich Service und Tipps vom Haus Spelsberg für Touristen, wenn es ums Wandern geht.

„Die Zertifizierungen sind bundesweit einheitlich und gültig“, stellt Hana Janeckova vom Freizeit- und Tourismusverband Märkisches Sauerland mit Sitz im Altenaer Kreishaus heraus. Vergeben würden sie nur, „wo es sinnvoll ist, also wo es auch die Möglichkeiten für Wanderer und Radtouristen gibt”.

Am Fronleichnam-Feiertag (Donnerstag, 3. Juni) startet der Gasthof Spelsberg nach dem Corona-Stillstand wieder — zumindest mit der Außen- und Terassengastronomie; das geben die aktuellen Inzidenzwerte im Märkischen Kreis her. Gehen die werte weiter runter, können auch die Innenräume des Gasthofs wieder geöffnet werden.

Ordercube: Bestellung per Klick auf einen Würfel

Die Corona-Auszeit hat der Familienbetrieb übrigens auch genutzt, um die Digitalisierung des Services zu ergänzen: Statt einer Kerze steht künftig ein kleiner, leuchtender LED- Würfel aus Acrylglas auf jedem Tisch — ein „Ordercube” (Bestell-Würfel). Auf der Oberkante gibt es zwei gekennzeichnete Felder: „Service” und „Pay”. Wenn der Gast auf eines der Felder drückt, bekommt die Bedienung auf einer Smartwatch (elektronische Armbanduhr) sofort ein Signal übermittelt und erkennt, von welchem Tisch aus ein Gast ruft. Gleichzeitig ändert der Würfel seine Farbe. Erst, wenn die Kellnerin oder der Kellner am Tisch war und den Würfel ebenfalls angetippt hat, stoppt das Signal. „Eine Bestellung aufzunehmen zu übersehen geht damit wirklich nicht mehr”, stellt Kai Spelsberg den Vorteil für den Gast heraus.

Fotos (2): Carsten Menzel

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