Nachrodt-Wiblingwerde/Altena/Iserlohn. Die für heute, Montag (31. Mai), angekündigte halbseitige Sperrung der B 236 in der Ortsdurchfahrt Nachrodt ist um eine Woche verschoben. Das hat der Landesbetrieb Straßen NRW auf Nachfrage von LOKALSTIMME.DE mitgeteilt.

Viele Autofahrer hatten sich nach unserer Meldung auf die Baustelle mit Ampelregelung auf der Strecke eingestellt. Bis zum Nachmittag des Montags aber tat sich nichts in Sachen Baustelleneinrichtung. Auf unsere Nachfrage hat der Landesbetrieb Straßen NRW jetzt mitgeteilt, dass die Baumaßnahme um eine Woche verschoben worden ist. „Geplanter Start ist der 7. Juni”, erklärte ein Sprecher von Straßen NRW.

Der Grund für die kurzfristige Verschiebung: Das Bohrgerät, mit dem der Untergrund entlang der Bundesstraße untersucht werden soll, ist defekt. Dieser Ausfall sei erst am Montagmorgen festgestellt worden; daher die kurzfristige Verschiebung der Arbeiten.

Straßen NRW lässt entlang der B 236 zwischen Einmündung Ehrenmalstraße/Nachrodter Lennebrücke und dem Ortsteil Obstfeld/Höhe Autohaus den Boden untersuchen, um dort einen Rad- und Gehwegbau zu planen.

+++ Erstbericht, Sonntag, 30. Mai: +++

Nachrodt-Wiblingwerde/Altena/Iserlohn. Autofahrer aufgepasst: Auf der B 236 droht ab Montag (31. Mai) Staugefahr — in der Ortsdurchfahrt Nachrodt wird eine zweite Ampelanlage aufgebaut und die Straße ist dort dann nur halbseitig befahrbar.

Der Landesbetrieb Straßen NRW kündigt für Montag eine weitere Ampel auf der Bundesstraße an — und zwar in fast unmittelbarer Nähe zur Ampel an der Lennebrücke. Eine Behördensprecherin erklärte gegenüber LOKALSTIMME.DE, dass mit Rückstausensoren gearbeitet werden solle, um einen Stau durch die aufeinanderfolgenden Ampeln möglichst zu vermeiden.

Grund für die zweite Ampel sind Baugrunduntersuchungen. „Diese Baugrunderkundungen sind Arbeiten, die im Vorfeld für die Planungen des Teilstreckenausbaus notwendig sind”, teilt Straßen NRW mit. Dabei gehe es auch um den Neubau eines Geh- und Radwegs an der Bundesstraße. Diese Bodenuntersuchungen finden zwischen Einmündung Ehrenmalstraße — also unmittelbar vor der Ampelanlage vor der Lennebrücke — und dem Ortsteil Obstfeld (Höhe des Autohauses) statt.

Dabei ist nicht der gesamte Streckenabschnitt nur halbseitig befahrbar. Der Verkehr werde halbseitig mit einer Ampelregelung an den jeweiligen Arbeitsstellen vorbei geführt, kündigt der Landesbetrieb an. Die Arbeiten würden „voraussichtlich zwei Wochen dauern”.

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