Altena. Die Burgstadt soll einen Hundestrand an der Lenne bekommen. Das schlagen CDU- und SPD-Ratsfraktion nach Informationen von LOKALSTIMME.DE in einem gemeinsamen Antrag vor. Mit der Freilauffläche für Vierbeiner am Wasser soll Altena als „Wohn- und Touristenstadt noch attraktiver werden”.

Als erstes Gremium soll sich der Ausschuss für Stadtentwicklung in seiner nächsten Sitzung (21. April) mit dem Vorschlag beschäftigen. Entstehen soll der Hundestrand am breiten Uferstreifen der Lenne zwischen Pegelhäuschen und Steinerner Brücke unterhalb der Linden- und der Werdohler Straße.

„Nach Angaben der Stadtverwaltung liegt die Zahl der gemeldeten Hunde in Altena konstant bei 1.200 — 1.300 Hunden. In der Stadt gilt für Hunde eine generelle Leinenpflicht. Es fehlen jedoch Freilaufflächen für die Tiere, in denen Hundebesitzern die Möglichkeit gegeben wird, auf die Leinen zu verzichten”, schreiben die beiden Parteien in ihrem Antrag.

Umgestaltung mit wenig Aufwand

Das Lenneufer an der Lindenstraße könne mit wenig Aufwand im genannten Bereich „zu einem Hundestrand als Platz mit Aufenthaltsqualität für Hund und Herrchen/Frauchen werden”, so die Idee von CDU und SPD. Die Fläche werde schon jetzt von Hundebesitzer/innen genutzt, aber auch Angler, Touristen und Bürger/innen ohne Hund sollen „die Uferfläche zukünftig besser nutzen können, denn Natur und Wasser sind ganzjährige Themen für eine lebenswerte Stadt”, heißt es in der Begründung. Die Beleuchtung der Fläche soll an die schon vorhandene Straßenbeleuchtung oberhalb des Ufers angekoppelt werden. Zudem sollen Hundekotbeutel-Spender und Abfalleimer aufgestellt werden als „Anreiz für Sauberkeit und Ordnung”.

Konkret heißt es in dem Antrag an den Ausschuss: Die Verwaltung soll beauftragt werden, den Uferbereich der Lenne im Abschnitt Werdohler Straße/Höhe Caritas-Gebäude bis zum Pegelhäuschen an der Pott-Jost-Brücke unterhalb der Lindenstraße vom Staudenbewuchs durch den Japanischen-Knötterich zu befreien, durch einen einfachen Weg begehbar zu machen, Sitzgelegenheiten zu schaffen und den Bereich in eine Hunde-Freilauffläche (Hundestrand) umzuwidmen.

„Interessen entzerren”

„Eine Fläche, wie die genannte, sollte ihren Platz in der Stadtplanung erhalten, um die Potentiale Altenas weiterzuentwickeln und die Stadt als Wohn- und Touristenstadt noch attraktiver zu gestalten. Als positiver Nebeneffekt wird auch die Steinerne Brücke als besonderes Bauwerk der Stadt Altena touristisch erlebbar gemacht”, schreiben die beiden Parteien. Und: Gerade mit Blick auf den hinter dem Bahnhof entstehenden Lennepark, in dem für Hunde eine Anleinpflicht besteht, könnten durch eine Hundefreilauffläche an anderer Stelle „Interessen entzerrt und überdies Erlebniskultur in vielen Bereichen Altenas ermöglicht werden”.

  • Die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr findet am Mittwoch, 21. April, ab 17 Uhr im Georg-von-Holtzbrinck-Saal in der Burg Holtzbrinck statt; die Sitzung ist öffentlich.

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