Altena. Wenn es dunkel wird an der Lenne in Altena, gibt es einen neuen Lichtbogen über den Fluss: Die neue Fußgängerbrücke am Markaner ist zwar noch nicht freigegeben, aber die Beleuchtung ist montiert und auch aufgeschaltet.

Mit Einbruch der Dunkelheit, wenn auch die übrige Straßenbeleuchtung angeht, schalten sich auch die Lichter an der Brücke an, die künftig den Markaner mit dem entstehenden Lennepark auf der gegenüberliegenden Flussseite verbindet.

Das Licht für und an dem Brückenschlag aus Stahl und Beton hat zwei unterschiedliche Farbtemperaturen: Die Leuchten für den Fußweg, die in den Handlauf integriert sind, geben ein warmweißes Licht ab. Die Streben aus Stahl, die wie ein Fächer aufstreben, sind in einem eher kaltweißen Licht angestrahlt.

Erstes Graffiti bereits aufgesprüht

Die Brückenbeleuchtung ist als eine der letzten Bauteile unlängst montiert worden. Bürgermeister Uwe Kober hatte angekündigt, die Brücke zu Ostern ihrer Bestimmung übergeben zu wollen. Allerdings ist inzwischen bekannt geworden, dass an dem Bauwerk nachgebessert werden muss: Es gibt zu starke Schwingungen. Das gesamte Bauprojekt war immer wieder von zeitlichen Verzögerungen betroffen und sollte eigentlich schon längst fertiggestellt und eröffnet sein.

Obwohl noch nicht freigegeben, hat sich bereits ein erster Farbspayer am Stahlfächer verewigt: An mindestens einer Stelle ist mit schwarzer Farbe ein in der Graffiti-Szene so genannter „Tag”, was übersetzt so viel wie Markierung oder Etikett bedeutet, aufgesprüht.

Fotos: Björn Braun, Carsten Menzel

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