Märkischer Kreis. Früh zeichnete sich im Kreishaus in Lüdenscheid ab, dass Marco Voge von der CDU der neue Landrat des Märkischen Kreises werden wird. Es sollte für die CDU im Märkischen Kreis der einzige Grund zur Freude an diesem Stichwahlabend bleiben, denn die CDU scheiterte in allen drei Städten mit Stichwahlen um das Amt des Bürgermeisters. Und auch Altenaers noch CDU-Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, konnte das Herzschlagfinale in Dortmund nicht gewinnen.

Im Kreishaus in Lüdenscheid freute sich der designierte CDU-Landrat Marco Voge über seinen Wahlerfolg. Mit 56,36 Prozent der abgegeben Stimmen setzte sich der 40-Jährige im Duell um die Nachfolge von Thomas Gemke, der nicht mehr antrat, deutlich gegen seinen Mitbewerber Volker Schmidt (46,64 Prozent) von der SPD durch. „Ich freue mich über das tolle Ergebnis. Landrat wird man nicht alleine. Ein großer Dank geht an meine Ehefrau Pamela, an die Wählerinnen und Wähler sowie an diejenigen, die mich in den vergangenen Wochen unterstützt haben“, war Voges erster Kommentar. Der Balver Christdemokrat konnte 12 der 15 Städte und Gemeinden für sich gewinnen und wird jetzt sein Landtagsmandat in Düsseldorf bis zum 31. Oktober ausfüllen, dann wechselt er ins Lüdenscheider Kreishaus. Volker Schmidt gratulierte seinem neuen Chef: „Es war ein fairer Wahlkampf. Dafür bedanke ich mich. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, auch wenn die Chance zu gewinnen gering war. Dem neuen Landrat verspreche ich, ein loyaler Mitarbeiter zu sein. Das war ich allen Landräten bisher.“

Der Balver Christdemokrat wird sein Landtagsmandat in Düsseldorf Landtag bis zum 31. Oktober ausfüllen, dann wechselt er ins Lüdenscheider Kreishaus. Volker Schmidt gratulierte seinem neuen Chef: „Es war ein fairer Wahlkampf. Dafür bedanke ich mich. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, auch wenn die Chance zu gewinnen gering war. Dem neuen Landrat verspreche ich, ein loyaler Mitarbeiter zu sein. Das war ich allen Landräten bisher.“ Volker Schmidt holte sein bestes Ergebnis ebenfalls in seiner Heimatstadt Lüdenscheid mit 55,44 Prozent.

Nicht einmal ein Drittel der 328.187 Wahlberechtigten Märker gaben ihre Stimme bei der Stichwahl zum Landrat ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 29,18 Prozent. Die meisten wählten in Balve (41,74 Prozent), die wenigsten mit 18,15 Prozent in Hemer.

In Iserlohn, Lüdenscheid und Menden verliert CDU die Stichwahlen

Mit einem Auge verfolgten die Politiker auch die Auszählung in den drei Städten und Gemeinden, in denen die Bürgermeisterposten in der Stichwahl vergeben werden mussten. Besonders knapp war es in Iserlohn, dort setzte sich Michael Joithe (50,08 Prozent, Die Iserlohner) gegen Eva Kirchhoff (49,92 Prozent, CDU) durch. In Menden siegte der parteilose Dr. Roland Schröder mit 74,52 Prozent deutlich gegen Sebastian Arlt (25,48 Prozent) von der CDU. In Lüdenscheid setzte sich Sebastian Wagemeyer (SPD) mit 55,04 Prozent gegen Christoph Weiland (CDU) mit 44,96 Prozent durch.

In Dortmund verpasste Altenaers noch Bürgermeister Andreas Hollstein das Rennen in der Herzkammer der Sozialdemokratie knapp um das Oberbürgermeisteramt. In der Stichwahl konnte sich Thomas Westphal von der SPD mit 51,97 Prozent vor Andreas Hollstein, CDU, (48,03 Prozent) durchsetzen.

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