Altena. In einem Drahtwerk in der Rahmede ist am Mittwoch (2. September) Metallstaub in einer Absauganlage in Brand geraten. Während des Feuerwehreinsatzes war die Rahmedestraße in Höhe Abzweig zum Breitenhagen voll gesperrt; es kam zu langen Staus in beide Fahrtrichtungen.

Dichte Rauchschwaden stiegen gegen 16.30 Uhr aus dem Betrieb der Firma Hesse auf; in der Luft lag der Geruch von glühend heißem Metall. Zum Glück für das Unternehmen befand sich der Sammelbehälter, in dem sich Metallstaub entzündet hatte, an einer Gebäudewand, die durch die derzeit laufenden Umbauarbeiten nur halb überdacht ist. Dieser Umstand erleichterte auch der Feuerwehr, an den Brandherd zu kommen. Die Löscharbeiten waren dennoch nur mit Atemschutz möglich.

Um die Flammen zu löschen, öffnete die Feuerwehr den Sammelbehälter und holte den glühend heißen Metallstaub nach und nach heraus, kühlte ihn mit Wasser und brachte ihn auf das Außengelände, um das immer noch qualmende Material unter einem Schaumteppich abzudecken.

Hydrant mitten in der Fahrbahn

Die Feuerwehr war mit dem Löschzug III (Löschgruppen Rahmedetal, Drescheid und Rosmart), den hauptamtlichen Kräften der Feuerwache und der Schnellen-Einsatz-Gruppe vor Ort, laut Feuerwehrsprecher Patrick Slatosch mit zusammen rund 45 Einsatzkräften.

Durch den Feuerwehreinsatz kam es auf der Rahmedestraße, die in dem Bereich für etwa zwei Stunden voll gesperrt war, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Buslinien 37 und S1 der MVG in Richtung Altena hingen ebenfalls im Stau fest. Die Sperrung der Straße war u. a. notwendig, weil sich ein Hydrant, aus dem die Feuerwehr ihr Löschwasser holte, mitten auf der Fahrbahn befand.

Zum Glück gab es keine Verletzten zu beklagen; die Mitarbeiter der Nachmittagsschicht konnten den Betrieb rechtzeitig verlassen. Mit mehreren Hochleistungslüftern sorgte die Feuerwehr für frische Luft in einer Firmenhalle, in der sich Rauch und Brandgeruch gesammelt hatten.

Fotos: Carsten Menzel

 

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