Altena. Im Straßenbild von Altena ist es nicht mehr zu übersehen: In weniger als zwei Monaten sind Kommunalwahlen. Die Parteien und Bewerber haben mit dem Plakatieren begonnen, um damit um Stimmen zu werben.

Für die Wahlwerbung mit Plakaten hat die Stadt Altena eigens dafür vorgesehene Plakatierungswände, die jeweils zu den Wahlen aufgestellt werden; sie stehen zumeist an Hauptstraßen oder an Kreuzungen über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Mit dieser Möglichkeit der Werbung um die Gunst der Wählerinnen und Wähler soll das wilde Plakatieren an Zäunen, Straßenlaternen u. ä. vermieden werden.

Genau Einteilung der Flächen

Wer welche Flächen und wie viele für seine Wahlplakate benutzen darf, ist dabei klar eingeteilt. „Die Hälfte der Flächen steht den Parteien zur Verfügung, die andere Hälfte der für die Altenaer Kommunalwahl vorgesehenen Flächen für die Bewerber um das Bürgermeisteramt“, erklärte Stefan Kemper, Wahlleiter im Rathaus, gegenüber LOKALSTIMME.DE. Zusätzlich hält die Stadt Flächen auf den Plakatwänden vor für die Landrats- und Kreistagswahlen, die zeitgleich stattfinden.

In Altena treten am 13. September in allen 16 Wahlbezirken die bisher auch im Stadtrat vertretenen Parteien CDU, SPD, Grüne, FDP und die SDA (Soziale und demokratische Alternative), eine Wählervereinigung, die es nur in Altena gibt, an. Um das Amt des Bürgermeisters und damit um die Nachfolge von Dr. Andreas Hollstein (CDU) bewerben sich Uwe Kober (CDU), Katharina Hübenthal (parteilos, tritt für die Grünen an) sowie die unabhängigen Kandidaten Volker Spitz, Frank Herbel und Gerd Rösner.

Wahlausschuss tagt am 3. August

Bis zum Stichtag 27. Juli 2020 18 Uhr müssen die notwendigen Unterlagen der Parteien und der drei Einzelbewerber – bei den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten etwa die Unterstützer-Unterschriften –  im Rathaus vorliegen. Am 3. August (16 Uhr) tagt dann der Wahlausschuss, um die Richtigkeit und Rechtmäßigkeit der Unterlagen festzustellen. Diesem Gremium gehören elf Mitglieder von CDU, SPD und Grünen an; FDP, SDA und Linke entsenden keine Vertreter, weil sie im bisherigen Stadtrat mit jeweils einem Sitz keinen Fraktionsstatus haben.

Nach Ende der Sommerferien dürfte dann auch endgültig der Straßenwahlkampf starten – der in Zeiten von Corona-Schutzmaßnahmen, wie etwa der Abstandsregel, einiges an Phantasie erfordern wird.

Wie hier an der Kreuzung von Linscheider Bach, Wixberg- und Kleffstraße haben die ersten Parteien und Bewerber mit dem Plakatieren begonnen. Foto: Carsten Menzel

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