Es ist unglaublich, was manche Leute in der Coronakrise für ein widerliches Verhalten an den Tag legen. Mitarbeiter von Geschäften werden beleidigt, bedroht und sogar ins Gesicht gespuckt. Diesen Leuten sollte man Hausverbot erteilen.

Ein Kommentar von Björn Braun:

Die Mitarbeiter von Supermärkten, Dienstleistern und in anderen Branchen arbeiten momentan bis zur Belastungsgrenze, damit wir noch Einkaufen gehen oder andere Dinge erledigen können. Darüber sollte man dankbar sein.

Allerdings schilderten mir in den vergangen Tagen in verschiedensten Supermärkten die Mitarbeiter Ungeheuerliches: „Die Leute benehmen sich unter aller Sau, die beschimpfen uns, weil das Klopapier oder Ähnliches nicht da ist. Aber wir können auch nur das einräumen und verkaufen was wir geliefert bekommen.”

Eine andere Verkäuferin machte sich die Tage auf Facebook Luft: „Es kann doch nicht sein das Kollegen heulend den Laden verlassen und Angst haben zur Arbeit zu kommen, ja Angst vor den Kunden, vor EUCH. Wir müssen uns neuerdings aufs Übelste beschimpfen, beleidigen und sogar anspucken lassen. Es kann doch nicht sein das Wir, die euch mit Lebensmittel versorgen Personenschutz brauchen.”

Mir stellt sich die Frage, was in dieser Gesellschaft falsch läuft, dass sich Leute um Klopapier prügeln, sich widerlich benehmen und Leute sogar anspucken?

Der Gesetzgeber muss mit aller Härte gegen diese Leute vorgehen.

Die Belastung für die Mitarbeiter sind enorm und wenn diese schon Angst haben zur Arbeit zu kommen, dann ist eine Linie überschritten worden. Man kann den Unternehmen nur raten rigoros Hausverbote auszusprechen. Vielleicht kapieren es diese Leute erst dann, was sie mit ihrer Art angerichtet haben, wenn der Gang in den Supermarkt verboten ist.

Vielleicht merken sie auch dann, das Obst im heimischen Garten auch nicht von jetzt auf gleich wieder da ist. Aber dann können sie ihren Apfelbaum anschnauzen, warum er nicht schneller wächst.

An die netten und ordentlichen Kunden:

Zeigt den Helden des Alltags, dass Ihr froh seid, das sie da sind. Das sie nicht zuhause sitzen und warten, bis die Krise vorüber ist. Lächelt Sie an, seid freundlich zu ihnen und vor allem bedankt euch bei Ihnen. Denn ohne Sie wären wir ganz schlecht dran.

Danke an alle die Ihr bestes geben, damit wir nicht vor verschlossenen Türen stehen.

Ihr Björn Braun

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