Altena. Die Situation ist ernst. Zumindest bis die Ausbreitung des Corona-Virus eingedämmt ist und die Infektionszahlen wieder zurückgehen. Altenas Bürgermeister Andreas Hollstein sieht darin aber auch die „Chance zu zeigen, welchen Wert Verantwortung und Solidarität haben“. Die Stadt geht dabei voran und hat die Aktion „Altena hilft“ aufgelegt: um alleinstehenden und älteren Menschen zu helfen, die durch den Aufruf, Sozialkontakte einzuschränken, besonders betroffen sind.

„Die Stadt will nicht nur einschränken, sondern auch helfen“, sagte Hollstein am Montag (16. März) im Rathaus bei der Vorstellung der Aktion. Einerseits können sich Freiwillige melden, die Zeit und Lust haben, anderen Menschen zu helfen. In erster Linie ist die Aktion für Menschen gedacht, die alleine oder sogar einsam sind, gerade wenn in der aktuellen Situation aus Rücksicht keine Besuche mehr stattfinden sollen – um das Virus nicht versehentlich weiterzutragen. Das Team von „Altena hilft“ will zumindest versuchen, etwa per Telefonkontakt, die Einsamkeit zu durchbrechen. „Niemand muss sich scheuen, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen“, munterte Hollstein auf, sich zu melden.

Angedockt ist die Aktion an das Stellwerk, für das Anette Wesemann zuständig ist, und damit an eine Einheit der Verwaltung, die schon in der Begleitung der Geflüchteten durch die Koordination von Ehrenamtlichen gute Arbeit geleistet habe, so Hollstein.

Das Team von „Altena hilft“ ist entweder per E-Mail zu erreichen unter altenahilft@altena.de oder telefonisch unter (0 23 52) 209 218.

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