Altena. Bei einem Sturz aus rund zehn Meter Höhe ist ein junger Mann aus Altena am Montagabend (9. März) schwer verletzt worden. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik nach Dortmund geflogen worden. Inzwischen geht es dem Unfallopfer besser: Es besteht keine Lebensgefahr, so die Polizei.

+++ neu: 11. März, 13.50 Uhr +++

Von dem Unfallopfer, das am Montagabend rund zehn Meter in die Tiefe gestürzt ist, gibt es neue und gute Nachrichten: Nach Auskunft der Polizei hat der junge Mann zwar schwere, aber wohl keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten; er sei inzwischen von der Intensiv- auf eine Normalstation der Dortmunder Klinik verlegt worden.

Die Ermittlungen der Polizei haben zudem den Anfangsverdacht bestätigt: „Es handelt sich um einen Unfall. Ein Fremdverschulden liegt nicht vor“, sagte Polizeisprecher Marcel Dilling auf Nachfrage von LOKALSTIMME.DE. Demnach ist der 26-Jährige bei Reparaturarbeiten an einem Übergang, der vom Wohnhaus an der Bismarckstraße zum Garten an einer Hanglage führt, abgestürzt und in die Tiefe gefallen. Auch das Bauordnungsamt der Stadt Altena sei bei den Ermittlungen eingeschaltet worden.

+++10. März 15.30 Uhr+++

Wie die Pressestelle der Polizei auf Nachfrage von LOKALSTIMME.DE mitteilt, ist der 26-Jährige nicht bei der Bepflanzung seiner Terrasse abgestürzt, sondern bei Renovierungsarbeiten. Neue Details zum aktuellen Gesundheitszustand liegen der Polizei nicht vor.

+++9. März 20.20 Uhr+++

Der 26-jährige Mann ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei gegen 18 Uhr von der Außenterrasse seiner Wohnung an der Bismarckstraße gestürzt und rund zehn Meter in die Tiefe gefallen; der 26-Jährige soll das Geländer durchbrochen haben. Die Polizei schloss am Abend unmittelbares Fremdverschulden aus und wertet den Vorfall als häuslichen Unfall. Die genaue Hergehensweise müsse aber noch überprüft werden. Nach vorläufigen Ergebnissen soll der Mann dabei gewesen sein, Bepflanzungen auf der Terrasse vorzunehmen – mehr müsse die genauere Untersuchung noch ergeben, teilte die Polizei am Abend auf Nachfrage mit.

Der 26-Jährige wurde vor Ort von Rettungsdienst und Feuerwehr versorgt; dabei mussten sich die Retter zunächst Zugang zur Wohnung verschaffen, deren Tür verschlossen war.

Die Alarmierung innerhalb der Rettungskette funktionierte extrem gut: Der angeforderte Rettungshubschrauber aus Lünen landete bereits am Langen Kamp, bevor die Feuerwehr zur Absicherung des Landesplatzes eintraf. Das restliche Tageslicht reichte für eine sichere Landung des Helikopters gut aus; beim Start zum Rückflug war der Platz dann hell ausgeleuchtet.

Gegen 19 Uhr hob der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ mit dem schwer verletzten Unfallopfer, das allerdings bei Bewusstsein war, wieder am Langen Kamp ab und flog in die einsetzende Dämmerung Richtung Norden zu einer Klinik nach Dortmund. Ob Lebensgefahr besteht, war am Abend noch nicht klar.

Der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ aus Lünen nahm das Unfallopfer am Langen Kamp auf und flog den jungen Mann in eine Klinik nach Dortmund. Fotos: Björn Braun, Carsten Menzel

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