Märkischer Kreis. Es gibt  einen ersten Fall einer Corona-Virusinfektion im Märkischen Kreis. Ein Lehrer einer Förderschule in Lüdenscheid ist betroffen. Das hat soeben Volker Schmidt, Leiter des Krisenstabs im Märkischen Kreis, mitgeteilt.

Zunächst hatte der Kreis von einem begründeten Verdachtsfalls einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus im Märkischen Kreis gesprochen und Landrat Thomas Gemke hatte den Krisenstab zusammengerufen. Bereits am Donnerstag wurden dessen Mitglieder vorsorglich aktiviert. Ein Lehrer der Mosaikschule am Standort Lüdenscheid habe gemeinsam mit einem bestätigten Corona-Patienten aus dem Kreis Heinsberg an einer Veranstaltung teilgenommen und zeige seit heute Symptome, die auch auf den neuen SARS-CoV2-Virus hinweisen. Er war bereits seit Mittwoch nicht mehr im Dienst. Der Verdacht ist bisher nicht bestätigt.
Die Elternschaft der Schule wurde über den Verdachtsfall informiert. Vorsorglich bleibt die Schule am Montag, 2. März, geschlossen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat unter der Rufnummer 116117 eine Hotline zum Thema Coronavirus eingerichtet. Sie ist freitags von 15 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 22 Uhr erreichbar.

Das Gesundheitstelefon des Märkischen Kreises ist unter der Nummer 02351/966‑7272 zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon unter der Nummer 0211/8554774 geschaltet. Das Gesundheitsamt bittet darum, die Notrufnummern 112 und 110 nicht unnötig zu blockieren. Losgelöst vom Thema Coronavirus rät das Gesundheitsamt den Bürgerinnen und Bürgern auch wegen der momentanen Grippewelle zu einer verstärkten Husten- und Niesetikette und fordert zu einem verstärkten und regelmäßigen Händewaschen mit Seife auf. Die einfachen Hygienemaßnahmen sollte grundsätzlich jeder in der Infektzeit einhalten. Aktuelle Informationen auf www.maerkischer-kreis.de und dem Facebook-Auftritt des Märkischen Kreises.

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